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Wo geht die Reise hin?

Die Blätter werden bunt, das Thermometer sinkt und fast jeden morgen startet die Heizung. Zeit, um in die Sonne zu reisen.
Doch diesen Winter sind unsere Optionen überschaubar, die Reiseplanung verläuft anders als sonst. Die ganzen Jahre planten wir nach Lust und Laune. Mauretanien, Guinea, Oman. Dieses Jahr wären wir gerne nach Saudi-Arabien gefahren, doch Covid-19 lässt uns diesen Plan nicht umsetzen.
Das Bündel der Optionen ist überschaubar, es bleiben nur europäische Ziele und wenn man Sonne und Wärme bevorzugt, bleibt nur Spanien und Griechenland.

Wir haben uns für Spanien entschieden, genauer für Südspanien. Ende Oktober wird der Steyr voll getankt, noch ein Ölwechsel durchgeführt und dann ab gen Süden. Die Extremadura ist das Ziel. Hier erhoffen wir ein ruhiges Überwintern, weit weg von den Hotspots, weg von der Küste.

Eigentlich wollen wir nur einen ruhigen Platz in den Korkeichenwäldern, ohne Kontakt zu irgendwem. Alle 10 Tage mal Wasser bunkern und in einem Laden die Basics kaufen.

Es ist das erste Mal seit 17 Jahren, dass wir relativ fest sitzen, einen überschaubaren Radius von ein paar hundert Kilometer haben. Die Planung verändert sich. Nicht die Route zu landschaftlichen Highlights planen, sondern Aufgaben suchen, um die sechs Monate halbwegs sinnvoll zu nutzen. Ideen gibt es genug.

Burkhard Koch reiste im Alter von 15 Jahren mit dem Fahrrad und Schlafsack frei durch Deutschland. Die Reiseleidenschaft wurde perfektioniert. Heute reist er ständig mit seiner Frau Sabine und einem Allrad-Lkw. Burkhard Koch schreibt für verschiedene Zeitschriften und Magazine.

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