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Ein kleines Problem, auf das ich mich freue

Die Tage in Marokko vergehen schnell, genau so schnell ändern sich die Rahmenbedingungen durch die Pandemie.

Derzeit sind wegen der südafrikanischen Covid-Variante sämtliche Flüge und Fähren von und nach Marokko für zunächst 14 Tage ausgesetzt. Sabine und ich rechnen mit einer Verlängerung der Maßnahme. Solange wir uns in Marokko frei bewegen können, tangiert es uns nicht. Das Wetter ist gut, wir sitzen in der wärmenden Sonne und arbeiten an unserem neuen Griechenland Tourenbuch, welches mit großer Sicherheit spätestens im April herausgegeben wird.

Schöne Plätze zum Campen gibt es mehr als wir Tage haben.

Unser Leben ist hier ziemlich relaxt. Haben wir einen schönen Platz gefunden, bleiben wir für 2-5 Tage, dann fahren wir meist nur 20 Kilometer weiter und stehen wieder für 2-5 Tage. Viele spannende Geschichten erleben wir bei diesem extrem langsamen Reisetempo natürlich nicht. Wir genießen einfach die Stille, das Schlendern durch die Zeit, das Ritual des Kaffee Zubereitens, das Brotbacken und das Glas Rotwein unter dem klaren Sternenhimmel.

Ein schönes Erlebnis der letzten Tage war der Besuch von Sina und Julian, die uns mit ihrem Steyr 12m18 in der Abgeschiedenheit für zwei Tage Gesellschaft leisteten.

Treffen in der Wüste Marokkos. Danke an Julian und Sina für die schöne Zeit.

 

pistentruck marokko

Lagerfeuer vor dem Pistentruck in Marokko

 

Das Reifen-Problem

Reifenschaden am Expeditionsmobil

Reifenschaden am Expeditionsmobil

Da staunte ich nicht schlecht, als ich die Stühle aus dem Stauraum holte und im Reifen einen beachtlichen Riss entdeckte. In den letzten Tagen – oder sind es gar schon Wochen? – sind wir viel über große, scharfkantige Steine, aus Sicht eines Defender-Fahrers waren es kleine Felsbrocken, gefahren. Irgendwo muss ich wohl mit der Flanke des Pirelli zu dicht daran entlang geschrappt sein. Jedenfalls ist der Schaden deutlich sichtbar. Aus Erfahrung rechne ich damit, dass der Reifen in den nächsten 200-500 Kilometern an dieser Stelle undicht werden wird. Eigentlich müsste man ihn austauschen und wenn wir in den nächsten 500 Kilometern schneller als 40 km/h auf Asphalt unterwegs wären, würde ich es der Sicherheit wegen auch tun. Doch jetzt will ich es wissen, denn die nächsten Wochen sind nur Schotter und Sandpisten im Südosten Marokkos geplant. Ich will wissen, ob man einen solchen massiven Schaden mit unserem zusammengestellten Reifen-Reparatur-Set „Expedition-Pro“ repariert bekommt und wie viele Kilometer die Reparatur hält. Dazu soll das im Set enthaltene Aramid-verstärkte Reifenpflaster zum Einsatz kommen. Das letzte Mal hatte ich einen solchen Schaden vor zwei Jahren in Mali und habe damals den Reifen aufgegeben, weil ich nur „normale“ Pflaster dabei hatte.
Also, die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass ich mich in ein paar Wochen mit Bildern von der Reparatur melde. Ich freue mich darauf.

Kleiner Spoiler

Reifenreparatur-Set Basic

Reifenreparatur-Set Basic

Reisende mit kleineren Fahrzeugen (Cruiser, G, Defender, Iveco, Sprinter) lesen mal hier: Reifenreparaturset „Basic“

Infos zum „Expedition-Pro“ Reifen-Reparatur Set (für kleinere Fahrzeuge etwas overdressed) findest du hier:
https://pistenkuh.de/shop/reifen-reparatur-set/

 

Burkhard Koch reiste im Alter von 15 Jahren mit dem Fahrrad und Schlafsack frei durch Deutschland. Die Reiseleidenschaft wurde perfektioniert. Heute reist er ständig mit seiner Frau Sabine und einem Allrad-Lkw. Burkhard Koch schreibt für verschiedene Zeitschriften und Magazine.

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