Kartenskizze Süd-Algerien
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Algerien Reisegenehmigung erteilt

Vor ein paar Tagen teilte uns unser Agent mit, dass unsere Reiseroute ohne Einschränkung von den algerischen Behörden genehmigt worden ist. Ehrlich gesagt, hatten wir damit so nicht gerechnet. Wir möchten unter anderem ins Grenzgebiet Algerien, Libyen, Niger und dort hatten wir mit Einschränkungen gerechnet.
Unsere Visa-Anträge sind wohl ebenfalls in Algerien geprüft und genehmigt worden. Jetzt wird das Konsulat in Deutschland die Visa in die Pässe eintragen. Damit ist die Reise zu 90% sicher.

Unser Führer, ein Tuareg aus Djanet, wird uns mit seinem Geländewagen an der tunesischen Grenze abholen, bei der Einfuhr der Fahrzeuge und der Grenzformalitäten behilflich sein und uns dann innerhalb von 3 Tagen über Asphaltstraße nach Ilizi führen. Während des Transits haben wir die Erlaubnis, in einem Korridor von etwa einem Kilometer Breite neben der Straße und von dieser nicht einsehbar, frei zu campieren.

Djanet – Ausgangsbasis

Die Oase Djanet im Südosten Algeriens wird der Mittelpunkt unserer Reise werden. Etwa alle 7-10 Tage werden wir uns hier mit Diesel und Lebensmittel versorgen.

Die von uns gewählte Route ist eine Kombination aus eigenen Wünschen  und einem Vorschlag von besonders landschaftlich schönen Wüstengebieten des Tuareg bzw. des Reiseveranstalters, der die Genehmigungen organisiert. Unser Führer verfügt über sehr gute Ortskenntnisse, das sollte uns Fotostandpunkte ermöglichen, die wir allein nur mit mehr Zeitaufwand, wenn überhaupt, finden würden. Auch wenn wir natürlich lieber alleine reisen, sehen wir den Führer nicht als Aufpasser, sondern als Teammitglied, den Location-scout, so dass wir uns auf’s Fotografieren und Filmen konzentrieren können.

Die Einfuhr von  Foto- und Filmkameras soll an der Grenze keine Schwierigkeit darstellen, sofern jedes Objektiv und jede Kamera deklariert wird. Auch Computer und Satellitentechnik (Kommunikation und Navigation) sind erlaubt, müssen jedoch angemeldet werden.
Warum die Einfuhr von einem 600mm Teleobjektiv kein Problem darstellt, ein Fernglas, selbst wenn es nur ein Opernglas ist, jedoch verboten ist, hinterfragen wir nicht.

Terminänderung

War die Reise ursprünglich für Februar/März terminiert, müssen wir diesen auf Januar/Februar vorziehen. Kurzfristig eröffnete sich für unseren Reisepartner eine interessante Aufgabe ab März.
Das Vorziehen verkürzt unseren Aufenthalt in Marokko, dafür haben wir aber eine höhere Wahrscheinlichkeit auf gutes Fotolicht in Algerien, denn dort wird ab März die Sicht oft durch Passatwinde getrübt.

Burkhard Koch reiste im Alter von 15 Jahren mit dem Fahrrad und Schlafsack frei durch Deutschland. Die Reiseleidenschaft wurde perfektioniert. Heute reist er ständig mit seiner Frau Sabine und einem Allrad-Lkw. Burkhard Koch schreibt für verschiedene Zeitschriften und Magazine.

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