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Zurück aus Spanien, so geht es weiter

Nur mal ein kurzes Update unserer Pläne für den Spätsommer.
Seit ein paar Tagen sind wir zurück aus Spanien. Auf dem Weg von den Pyrenäen nach Deutschland legten wir einen kleinen Umweg ein. Der Wetterbericht zeigte düstere Regenwolken über dem Siegerland und so entschlossen wir uns recht spontan, noch 10 Offroad-Tage in Italien und Frankreich anzuhängen.
In Südfrankreich blühte der Lavendel. Hier kann man in der Zeit von Mitte Juni bis Mitte August die typischen Kalenderbilder fotografieren, auf denen das leuchtende Violett bis zum Horizont reicht. Es gibt in Südfrankreich und der Provence zahlreiche Möglichkeiten, eine davon ist die Strecke von Castellane nach Grasse. Auf dem Weg entlang karstiger Hochebenen und ursprünglicher Bergdörfer fällt der Blick immer wieder auf das in der Ferne blass schimmernde Mittelmeer.

defender im Lavendelfeld

lila Defender im Lavendelfeld

Maira-Stura-Kammstraße

Unsere erstes Offroad-Ziel in Italien war die Maira-Stura-Kammstraße.

Wenig hat sich seit unserer letzten Befahrung geändert. Die weiten Fernblicke in die Berge und die abenteuerliche Strecke sind genau das, was das Herz eines Offroad-Reisenden höher schlagen lässt.

maira-stura-kammstraße

Unterwegs auf der Maira-Stura-Kammstraße

Weiter ging es ins Susa-Tal.

Mont Jafferau

Am Mont Jafferau ist der gekrümmte 850m lange Tunnel wieder für Motorrad und 4×4-Traveller freigegeben. Trotz der Renovierung des Tunnels hat er nichts von seiner Abenteuerlichkeit eingebüßt. Immer noch fließt ein Bach durch den Stollen, immer noch tropft Wasser von der Decke und die Röhre ist so eng, dass Offroader sich nur an zwei Verbreiterungen begegnen können. Allein die Fahrt hoch zum Mont Jafferau rechtfertigt schon die Anreise ins Susatal.

Tunnel Mont Jafferau

Im Tunnel des Mont Jafferau

Assietta Kammstraße

Von hier schließen sich weitere legendäre Kriegswege aus dem 1. Weltkrieg an.
Die Assietta-Kammstraße zählt zweifelsfrei dazu. Von ihr bieten sich prächtige Blicks über das Susatal hinweg auf die Gletscher und bis in den Hochsommer schneebedeckten Gipfel des Colle Sommeiller und des Mont Jafferau.

Assietta-Kammstraße

Auf der Assietta-Kammstraße

Colle Sommeiller

Am Colle Sommeiller findet jedes Jahr am 2. Wochenende im Juli ein Motorradtreffen statt. Aus diesem Grund werden spätestens bis zu diesem Zeitpunkt mit schwerem Gerät die letzten Schneewehen beseitigt und die Befahrung möglich gemacht. So hatten wir Glück, denn wir befuhren die Piste am Montag nach dem Treffen und hatten einen phantastischen Blick auf den Gletschersee auf etwa 3.000m Höhe.

Defender am Colle Sommeiller

Durch den Schnee am Colle Sommeiller

 

Gletschersee Sommeiller

Der Gletschersee am Sommeiller

Von dort ging es relativ zügig nach Deutschland. 

Irgendwie schade, dass die 9 Wochen Spanien so schnell vorüber zogen, eigentlich könnten wir gleich wieder los.
Und aus diesem Spruch entstand die nächste Reiseidee.

Kurzerhand planen wir, direkt nach der Adventure Southside Messe in Friedrichshafen, auf der wir mit einem eigenen Messestand vertreten sind, wieder mit dem Defender in den Süden zu starten. Ende August geht es dann für 5-6 Wochen nach Griechenland, bevor wir zur Winterreise mit dem Steyr starten.
Aber Griechenland wird eine neue Geschichte.


Die hier beschriebenen Offroad-Strecken, findest du in unserem 4×4-Tourenbuch Westalpen. Insgesamt stellen wir 30 abenteuerliche Bergstrecken in dem Buch vor.
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Burkhard Koch reiste im Alter von 15 Jahren mit dem Fahrrad und Schlafsack frei durch Deutschland. Die Reiseleidenschaft wurde perfektioniert. Heute reist er ständig mit seiner Frau Sabine und einem Allrad-Lkw. Burkhard Koch schreibt für verschiedene Zeitschriften und Magazine.

This article has 1 comment

  1. Tommy Rönnberg

    Immer wieder schön, Eure Touren mit zu verfolgen. (und btw nett, Euch zufällig auf der Assietta über den Weg gelaufen zu sein …)

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