Oman Wadi Allrad
Iran - Oman

Reise-Info Oman

Stand: März 2016

Visum

Ein 30-Tage Touristenvisum wird an der Grenze ausgestellt, Gebühr: 50 €. Das Visum kann einmalig verlängert werden. Am Flughafen von Muscat, beim „Immigration office“, (Öffnungszeiten So-Do, vormittags). Dort kann man, selbst kurz nach der Einreise, die Verlängerung beantragen. So muss man nicht zu einer bestimmten Zeit in Salalah sein.
Wir haben unser Visum in Salalah verlängern lassen, beim Police Headquaters im Stadtteil As Saadah, WP01: N 17° 4.093′ O 54° 8.677′. Man geht zunächst um das große Hauptgebäude herum, dort ist in einem Nebengebäude ein Schreibbüro. In dem Büro wird eine Kopie des Reisepasses gemacht und ein Schreiben auf Arabisch erstellt, Gebühr 1 Rial. Zweite Station ist ein Nebeneingang im Hauptgebäude, Schild „Immigration-Office“. Dort fragt man sich durch, wird an verschiedene Schalter geführt, die Papiere und Pässe werden geprüft und zum Schluss wird der Stempel in den Pass gedrückt und die Kreditkarte verlangt, Gebühr 20 Rial (RO). Innerhalb von 40 Minuten war alles erledigt, es ist gut, wenn man ab 8:30 Uhr dort ist, dann ist noch nicht so viel Betrieb. Es ist auch möglich, zurück in die VAE zu fahren, erneut einzureisen und dieses neue Visum noch einmal verlängern zu lassen, sodass man sich insgesamt vier Monate im Oman aufhalten kann.

Einreise/Grenzformalitäten

Folgende Grenzübergänge nach Oman sind für Ausländer passierbar: Bei Al Ain: westlich nach Buraimi und südlich nach Ibri, und an der Hauptverbindungsstraße der Ostküste, von Fujairah kommend, bei Kalba. Der Grenzübergang bei Hatta war zur unserer Reisezeit für Ausländer gesperrt.
Die Gebühr für das Visum wird in Dirham bezahlt, 200 AED. Es wird nach einer Versicherung gefragt, aber nicht explizit kontrolliert. Im Immigrationsgebäude befindet sich links ein Versicherungsbüro. Für drei Monate zahlt man für ein großes Fahrzeug 320 AED, kleine Geländewagen und PKW sind günstiger. Das Carnet des Passages wird gestempelt.

Enklave Musandam

Für eine Fahrt nach Musandam kann an der Grenze ein 10-Tage Visum ausgestellt werden, welches günstiger ist (5 RO). Offizieller Grenzübergang ist nur an der Westküste bei Tibat, dort muss man auch wieder ausreisen, eine Rundreise über Dibba nach VAE oder Wadi Bih ist für Ausländer nicht gestattet.

Land und Leute/Verständigung

Der Einfluss des Ölreichtums hat auch im Oman seine Spuren hinterlassen, wenn auch die Omanis deutlich mehr auf dem Boden stehen und es hier nicht gar so abgehoben zugeht, wie in den Emiraten. So gibt es in Muscat keine Wolkenkratzer, wenngleich der Palastbau des Sultans oder die Grand Mosque, in deren Inneren 6000 Gläubige Platz finden, an Prunk kaum zu überbieten sind.
Fährt man im Dhofar durch die kleinen Fischerdörfer an der Küste, fühlt man sich in ein anderes Land versetzt, hier leben die Fischer und Beduinen in deutlich ärmeren Verhältnissen als die Leute in der Großstadtregion von Muscat.
Mit ihren Segelschiffen, den Dhaus, bestimmten die Omanis in der Vergangenheit Küstengebiete im arabisch persischen Golf. An der Ostküste Afrikas segelten die Omanis bis nach Sansibar, die Insel war zur Zeit des Sklavenhandels unter omanischer Herrschaft. Heute kann man in Sur die letzte übergebliebene Schiffswerft besichtigen, mangels Aufträge ist hier nicht mehr viel los und eine Dhau mit gesetzten Segeln sieht man nur noch sehr selten.

Landschaften

Landschaftlich hat Oman viel Abwechslung zu bieten. Im Hadjargebirge fährt man auf gut ausgebauten Teerstraßen zu grandiosen Aussichtspunkten, oft sind Wanderwege angelegt, auf denen sich die einmalige Gebirgswelt erkunden lässt. Typisch für Oman sind die vielen Wadis (Trockenflusstäler), teils tief in die Felsen eingeschnitten, bilden sie enge Canyons oder natürliche Badepools, umsäumt von Palmengärten. So vielfältig, dass es dem Reisenden schwer fällt, eine Auswahl der Wadis zu treffen, die er besuchen möchte. Auch wer die Wüste liebt, kommt auf seine Kosten. Während die bewachsenen Dünenketten der Wahiba mit ihren Wüstencamps eher belebt und touristisch sind, birgt eine Tour in die Rub al Khali, das leere Viertel, mit dem schier endlos erscheinenden Sandmeer und riesigen hohen Dünen das wahre Wüstenfeeling. Ganz zu schweigen von der kilometerlangen, unverbauten, fast menschenleeren Ost- und Südküste. Hier findet jeder seinen Traumplatz am einsamen Strand.

Reisen für Overlander

Für Overlander ist das Reisen im Oman angenehm. Wer gerne frei steht, findet problemlos einen ungestörten Stellplatz in schöner Natur. Die Einheimischen, sei es Inder oder Omani, fragen maximal nach, ob alles in Ordnung ist, oder man Hilfe benötigt. Manche sind neugierig und wollen einen Blick ins Expeditionsfahrzeug werfen oder sich mit dem Auto und uns fotografieren lassen. Solche Fahrzeuge, noch dazu mit ausländischem Kennzeichen, sieht man hier selten. Und so muss man oft erklären, wie man denn mit dem Auto von Deutschland bis in den Oman kommt.
Neben Arabisch gilt Englisch als Geschäftssprache, die meisten Omanis sprechen gut Englisch. Auch mit den Gastarbeitern aus Indien und Pakistan verständigt man sich auf Englisch.

Straßen/Verkehr/Tanken

Die Beschilderung in der Region um Muscat aber auch außerhalb auf dem Land ist oft nicht zufriedenstellend. Überall werden Teerstraßen und Autobahnen gebaut, teilweise fährt man kilometerlang nur durch Baustellen. Autobahngebühren werden zur Zeit noch nicht erhoben. Die Wadis im Hadjargebirge sind bis auf ein paar Ausnahmen geteert, sodass die Durchfahrt ihren ursprünglichen Reiz verliert. Die wenigen noch vorhandenen Pisten sind meistens breit geschoben, sodass diese für den Geländefahrer keine Herausforderung darstellen, eher im Gegenteil.

Diesel kostet 145 Baisa (0,36 €). Das Tankstellennetz ist gut ausgebaut.

Geldumtausch, Währung

1 Euro = 0,43 Rial (OR). Ein Rial ist unterteilt in 1000 Baisa. Geldautomaten gibt es in den meisten Orten, man bekommt dort 50-Rial Scheine, die man aber nur zum Tanken oder an den großen Supermärkten einsetzen kann. Die kleinen Supermärkte, Coffee-Shops und Restaurants können Wechselgeld nur auf kleine Scheine rausgeben.

Versorgung mit Lebensmitteln/Wasser

Gute Lebensmittel, vor allem eine gute Auswahl an Fleisch, Fisch, Obst und Gemüse, bieten die Lulu-Supermärkte. Die Preise sind noch etwas günstiger als in den VAE.
Zwei gibt es in Muscat, WP02: N 23° 35.561′ O 58° 24.641′ und nahe Mutrah, WP03: N 23° 37.082′ O 58° 32.730′.
Weitere Lulu-Supermärkte in Nizwa, WP04: N 22° 52.566′ O 57° 32.259′,
Sinaw, und Salalah, WP05: N 17° 1.191′ O 54° 6.671′.
Frisch gebackenes Fladenbrot gibt es kaum, man muss schon wissen wo. Obst- und Gemüsemärkte gibt es in den kleineren Orten nur an den Markttagen, die in bestimmten Orten wöchentlich stattfinden. Die kleinen Läden im dünn besiedelten Landesinneren oder an der südlichen Ostküste haben oft nur ein mageres Angebot an frischen Produkten und sind deutlich teurer als im Einzugsgebiet von Muscat.

Wasser auffüllen
Wasser kann man ganz gut bei den Moscheen tanken, bei einigen Moscheen lässt sich an den Wasserhahn auch ein Schlauch anschließen, sodass sich größere Mengen bunkern lassen. Gekühltes und gefiltertes Trinkwasser gibt es fast bei jeder Moschee. Wasserleitungen existieren nur in den großen Städten. Auf den Dörfern wird das Wasser von den blauen Wasserwagen zu den Häusern gebracht, jedes Haus hat einen Wasserspeicher auf dem Dach.

Telefon/Internet

Eine Simkarte von Omantel kostet 2 Rial, damit kann man auch telefonieren. Fürs Internet kann man 15 Rial aufladen und dafür ein Paket von 5 GB, gültig für einen Monat, kaufen. Der Empfang ist fast überall im Land, auch in abgelegenen Gebieten sehr gut, meistens mit schneller Geschwindigkeit. Skype ist im Oman gesperrt.

Übernachtung/Camping

Problemlos findet sich ein ruhigen Platz für die Nacht, meistens noch in schöner Landschaftskulisse. Kilometerlang fährt man an der Ostküste an einsamen, unverbauten Stränden entlang. Hin- und wieder ein kleines Fischerdorf, wo man frischen Fisch kaufen kann.
Campingplätze gibt es nicht. Wer mit Leihwagen und Zelt unterwegs ist, plant optimal hin und wieder eine Hotelübernachtung ein.
Guter Stellplatz in Muscat: Parkplatz nahe der Mutrah-Cornice, unterhalb der großen Weihrauchschüssel, WP06: N 23° 37.524′ O 58° 34.736′

In einem der zahlreichen Wadis sollte man bei bewölktem Wetter niemals übernachten, binnen von Minuten kann dort eine sogenannte Flash-Flood das Wadi überschwemmen.

Highlights/Touristische Ziele

Für die Besichtigung von einem Fort werden 500 Baisa Eintrittsgeld verlangt. Besonders schöne befinden sich in Nizwa, Bahla, Jabrin, Nahkl, nur eine kleine Auswahl. Viele Forts wurden in den letzten Jahren sehr aufwendig restauriert

Westliches Hadjar-Gebirge

Jebel Shams und Wadi Ghul
Den Jebel Shams fährt man auf einer Teerstraße an, die teils extreme Steigungen aufweist, ein Teilstück im oberen Bereich ist Schotterstraße, 52 km ab dem Abzweig der Hauptstraße Bahla-Nizwa. Oben am Endpunkt der Strecke ergeben sich schöne Ausblicke in die Canyonlandschaft, es gibt einige Aussichtspunkte, die sich auch gut als Übernachtungsplatz eignen.
Es lohnt sich, in das Wadi Ghul, welches die herrliche Canyonlandschaft bildet, ein Stück hinein zu fahren. Abzweig am Anfang der Straße, die hoch auf den Jebel Shams führt, bei WP07: N 23° 8.924′ O 57° 12.238′, auf eine schmale, grob geschotterte Piste. Kleine Fahrzeuge können bis zum kleinen Ort An Nakhur fahren, etwa 7 km. Große Expeditionsmobile sollten wenigstens die ersten Kilometer reinfahren, es bieten sich mehrere Möglichkeiten zum Parken und Wenden, von dort lässt sich die Schlucht mit ihren steil aufragenden Felswänden gut zu Fuß erkunden.

Sayqplateau
Sehr lohnenswert ist ein Abstecher auf das Sayqplateau, auf 2000 Meter Höhe herrscht ein angenehmes Klima, nachts können die Temperaturen hier oben im Winter schon mal bis zur Nullgrad-Grenze fallen. Einen guten Blick auf die Dörfer mit den Terrassenfeldern hat man von hier: WP08: N 23° 4.417′ O 57° 40.037′. Schöner, ungestörter Übernachtungsplatz mit Aussicht, WP09: N 23° 4.143′ O 57° 39.165′

Überquerung des Hadjar-Gebirges von Al Hamra nach Ar Rustaq
Über das Hadjar-Gebirge gibt es nur eine Verbindungsstrecke, die im oberen Teil über das Gebirge eine geschobene Piste ist. Für Fahrzeuge in Pistenkuh-Größe gibt es ein paar Engstellen, die Steigungen sind teilweise sehr extrem (Fahrtrichtung von Ar Rustaq nach Al Hamra), daher bei Regen nicht empfehlenswert. Schöner Übernachtungsplatz auf etwa der Hälfte der Strecke, WP10: N 23° 12.613′ O 57° 22.995′

Kamel- bzw. Tiermarkt in Sinaw oder Nizwa
Wer noch ein wenig von der Ursprünglichkeit des Landes erfahren möchte, der sollte den Tier- bzw. Kamelmarkt in Sinaw (Donnerstags) oder Nizwa (Freitags) besuchen. Von 8:00 – 10:00 Uhr herrscht buntes Treiben, wenn die Bedus ihre Tiere zum Verkauf anbieten wie in alten Zeiten, auch Frauen mit der landestypischen Gesichtsmaske begegnet man hier. Die Leute sind freundlich und locker drauf, fotografieren ist meistens kein Problem.

Ostküste zwischen Muscat und Sur
Die schönen Wadis im Einzugsbereich von Muscat, wie Wadi Shab, Wadi Suwayh, Wadi Bani Khaled, sind vor allem am Wochenende überlaufen, auch Kreuzfahrer trifft man hier. Entweder früh morgens oder während der Woche anfahren.

Wadi As Suwayh/Wadi Arbiyyin
In Dibab biegt man auf eine Piste in das Wadi Arbiyyin ab WP11: N 23° 4.714′ O 59° 2.826′. Nach wenigen Kilometern kann man auf einer Kiesbank am Naturpool campen, WP12: N 23° 4.511′ O 59° 0.055′. Da das eigentliche Ziel, Wadi As Suwayh, WP13: N 23° 1.976′ O 58° 59.446′, wird von den meisten Besuchern vom nördlichen Autobahnabzweig angefahren. Dadurch ist die Piste von Dibab her nur wenig befahren. Das Wadi As Suwayh bietet mit Pool, Wasserfall und Palmen, eingerahmt von mächtigen Felsen, ein schönes Fotomotiv. Man kann schwimmend und wandernd das Wadi bis zum Ende erkunden.

Wadi Shab Direkt am Abzweig von der Hauptstraße ist ein großer Parkplatz unter der Autobahnbrücke. Von dort wird man mit einem Boot (1 Rial) auf die andere Uferseite gefahren. Dort folgt man dem Pfad durch das schöne Wadi mit hohen Felsen und Palmengruppen. Nach etwa einer Stunde geht es abwechselnd schwimmend und wandernd weiter, wenn man möchte.

Wadi Bani Khaled wird in den Reiseführern als Highlight angepriesen und dementsprechend von vielen Touranbietern angefahren. Das breite, bewohnte Tal wird von einem großen, schönen Palmenhain bestimmt. Am Ende des Wadis befindet sich bei den Pools ein öffentlicher Picknick- und Badeplatz. Das Wasser war nicht sehr klar als wir dort waren, der Spaziergang bis zur Grotte ist wenig lohnenswert. Warum Wadi Bani Khaled als besonders schön beschrieben wird, blieb uns ein Rätzel.

Südliche Ostküste
Ein Meisterwerk der Straßenbaukunst, in mitten fantastischer Landschaft ist die Strecke von Sadah nach Shuwaymiyyah. Die Teerstraße ist neu gebaut, seit einem Jahr in Betrieb, kaum Verkehr. Bei klarer Sicht ergeben sich weite Ausblicke in die zerklüftete Kalkfelsenlandschaft und aufs Meer. Mehrere „Viewpoints“ wurden eingerichtet, an denen man gut parken oder sogar übernachten kann, da ja fast kein Verkehr herrscht.
Ein Geheimtipp ist das Wadi Shuwaymiyyah. Im gleichnamigen Ort biegt man links ab, WP14: N 17° 53.050′ O 55° 36.169′ und folgt der breit geschobenen Piste durch eine Kalkstein Canyonlandschaft. Nach wenigen Kilometern befindet sich rechts ein natürlicher Pool, in dem man gut schwimmen kann. Es lohnt sich, bis zum Schluss durchzufahren, etwa 20 km, und dort zu übernachten. Die Piste endet an einem wunderschönen Ausblick auf die Felsenlandschaft mit Palmen und einer klaren Quelle, WP15: N 17° 54.712′ O 55° 27.272′.
Nur wenige Touristenkonvois fahren dieses abgelegene Wadi an, am Wochenende kommen manchmal Einheimische fürs Picknick.

Wüste Rub al Khali

Für einen Abstecher in die große Sandwüste Rub al Khali, das leere Viertel, haben wir ein paar Wegpunkte zusammengestellt. Nahe der Oase Al Hashman kann bis an die großen Sanddünen herangefahren werden. Um den Einstieg zu finden, fährt man zunächst von der Hauptstraße Nizwa-Salalah Richtung Shisr, und von dort weiter Richtung Oase Al Hashman, auch Fasad genannt.
Weitere Beschreibung und GPS Koordinaten zum kostenlosen Download:
 Waypoints und Track – Rub al Khali

Klima/Optimale Reisezeit

Im Norden Omans überschreitet man den Wendekreis des Krebses und befindet sich im subtropischen Klima. Optimale Reisezeit ist von November bis Februar, die Wintermonate sind mit Tageshöchsttemperaturen von etwa 28-32 Grad° angenehm, an der Küste herrscht hohe Luftfeuchtigkeit, von Meer her weht eine leichte Brise. Das Wetter ist sehr stabil mit vielen klaren Sonnentagen und nur wenigen Sandstürmen, welche die Sicht im Gebirge und auch in der Rub al Khali beeinträchtigen. Auf den Höhenlagen des Hadjargebirge können die Temperaturen im Winter nachts auf Null Grad absinken. Nur im Januar und Februar gibt es einige, wenige Regentage. Anders dagegen im Dhofar, dort beginnt im Mai die Monsunzeit, durch die nebelartigen Niederschläge bekommen die Berghänge um Salalah und Umgebung einen grünen Teppich. Viele Touristen aus den anderen arabischen Ländern der Halbinsel verbringen deshalb in der Zeit von Mai bis September hier ihren Urlaub.

Sicherheit

Oman gilt als sicheres Reiseland, Kriminalität gibt es nur wenig. Im Souq von Mutrah und an der Corniche, wo sich viele Kreuzfahrt Touristen aufhalten, sollte man vor Taschendieben aufpassen, wie überall dort, wo viele Touristengruppen anzutreffen sind.

Landkarten und Reiseführer

Die Landkarte von Reise Know How, Oman, Maßstab 1:850.000, ist als Übersichtskarte gut zu gebrauchen. Im Detail, beispielsweise im Hadjargebirge, ist diese zu ungenau, daher nicht ausreichend. Auf unserem Navi-Laptop ist das Navigationsprogramm von Quo Vadis installiert. Wir navigieren mit Detailkarten vom russischen Militär, die eine gute Topografie aufweisen, erhältlich bei Quo Vadis. (Für unsere Orient-Reise: Karte Vorderer Orient, Maßstab 1:200.000). Zusätzlich haben wir OSM-Karten im Internet frei heruntergeladen (www.garmin.openstreetmap.nl) und diese als „Overlay“ über die russische Militärkarte gelegt. Damit ist das Navigieren präzise und einfach, sei es im Stadtverkehr von Muscat oder in der Wüste Rub al Khali.

Buchtipps

Der Reiseführer Oman vom RKH-Verlag ist ausführlich und übersichtlich mit vielen detaillierten Hinweisen, sehr zu empfehlen.

Vom dem VAE-Verlag „Explorer“ gibt es einen Offroad Guide für Oman (auch für VAE) in englischer Sprache. Das große, 400-Seiten starke Buch ist nur bedingt zu gebrauchen. Für viele kleine Touren, sei es geteert oder offroad, im Hadjargebirge sind die Beschreibungen zur Landschaft, Wanderungen, Campplätzen, Viewpoints ganz nützlich. Für Offroad-Touren in der Wüste Wahiba oder in der Rub al Khali hilft der Führer nicht weiter, in der Wahiba ist nur ein GPS-Punkt angegeben, das Wüstencamp am nördlichen Rand der Wüste, ein Kapitel zur Rub al Khali ist im Buch gar nicht enthalten. Zu kaufen gibt es ihn in Buchläden in Muscat, Dubai oder Nizwa für umgerechnet etwa 40 Euro oder bei Amazon auch für 40 Euro.

Hauptsache unterwegs! Mit dem ersten Sonnenlicht aufwachen, nicht wissen, wem wir heute begegnen und wo wir abends ankommen.

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