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Osterhasen im Gras
Island

Island mit dem Expeditionsmobil

Am Samstag, 17.05.2014 geht es mit der Fähre Norröna von Norddänemark (Hirthals) nach Island. Nach 66 Stunden incl. Zwischenstopp auf den Färöer Inseln erreichen wir Seyðisfjörður , im Osten der Insel.

Island grenzt an den nördlichen Polarkreis und ist 103.000 qkm groß (etwa so groß wie Bayern und Baden-Württemberg zusammen). Gewaltige, gegensätzliche Naturkräfte prägen die Insel. Fast 15 % sind von Gletschereis und Schneefeldern bedeckt, der Vatnajökull ist der größte, mit 8.456 qkm entspricht er etwa der Fläche aller Gletscher des europäischen Festlandes.
Unter der Insel verläuft der mittelatlantische Rücken, der Amerika von Europa trennt, daher befinden sich auf Island 200 Vulkane, von denen 30 als mehr oder weniger aktiv bezeichnet werden.

Obwohl Island auf dem selben Breitengrad wie Alaska oder Sibirien liegt, sind die Temperaturen vergleichsweise mild und weisen nicht so extreme jahreszeitliche Schwankungen auf. Verursacht durch einen Ausläufer des Golfstromes liegt die durchschnittliche Tageshöchsttemperatur in Reykjavik im Juli bei 13 °C, im Dezember bei 1,9 °C.

Im Hochsommer sind die Tage lang, ab 23 Uhr wird es dämmrig, um 0:04 Uhr geht die Sonne unter und um 2:55 Uhr wieder auf. Im Norden Islands kann man die Mitternachtssonne beobachten, die für 14 Tage nicht untergeht, ein Stück der Sonne lugt immer über den Horizont hinaus. Der kürzeste Tag im Winter dagegen dauert in Akureyri nur 3 Std. und 5 Min.

Mit etwa 313.500 Einwohnern ist Island das am dünnsten besiedelte Land Europas, 3 Einwohner pro qkm. Etwa 63 % der Isländer wohnen in Reykjavik und Umgebung. Das Hochland hingegen ist einsam und genau dort zieht es uns hin. Für 11 Wochen wollen wir mit der Pistenkuh die Offroad Pisten im Hochland erkunden, Geysire, Solfatare (heiße Schwefeldämpfe) und Wasserfälle bestaunen und hin und wieder in einen „Hot Pot“ springen, diese natürlichen, warmen Quellen ziehen sich über die ganze Insel.

Wir sind gespannt auf Island, wie wechselhaft das Wetter wird, wie dick wir uns anziehen müssen, um nicht zu frieren. (In der Vergangenheit waren wir ja mehr von den heißen Temperaturen in Afrika und Australien verwöhnt.)

Also, Mütze, Schal und Handschuhe sind eingepackt, die Kamera wartet auf spektakuläre Fotos, die Pistenkuh ist gerüstet für die abenteuerlichen Pisten durchs Hochland. Los geht’s.

Offroad Strecken in Island

GPS Offroad Reiseführer Island PistenkuhZu den legal befahrbaren Offroad-Strecken und sogenannten „nummernlosen Jeeptracks“ in Island haben wir einen GPS-Offroad-Reiseführer Islandzusammengestellt. Er enthält eine genaue Beschreibung, zudem alle Waypoints, Tracks und Routen als GPX-Format fürs NAVI zudem eine Karte von Reise-Knowhow und einiges mehr.

Offroad Impressionen Westalpen PistenkuhZum Einstimmen auf die faszinierende grün schwarze Insel gibt es einen Reisefilm Offroad Impressionen Island von uns.

Burkhard Koch reiste im Alter von 15 Jahren mit dem Fahrrad und Schlafsack frei durch Deutschland. Die Reiseleidenschaft wurde perfektioniert. Heute reist er ständig mit seiner Frau Sabine und einem Allrad-Lkw. Burkhard Koch schreibt für verschiedene Zeitschriften und Magazine.

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