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𝗢𝗳𝗳𝗿𝗼𝗮𝗱 | 𝗧𝗿𝗮𝘃𝗲𝗹 | 𝗔𝗱𝘃𝗲𝗻𝘁𝘂𝗿𝗲

Real people, real adventure, real offroad.

𝗳𝗼𝗹𝗹𝗼𝘄 𝘂𝘀 𝘁𝗼 𝗮 𝘀𝗰𝗲𝗻𝗶𝗰 𝘄𝗼𝗿𝗹𝗱


31.03.2026
Der Tag fängt gut an. Beim Frühstück mit Blick auf den See kreist ein Storch um uns. Wir beobachten uns gegenseitig. Sein Nest ist auf einem alten Strommast in Sichtweite.
Euch einen guten Start in einen erfolgreichen Tag.


 

 

30.03.2026
Mal ein kurzes Video zu unserer Sommerreiseplanung. Viel Spaß beim gucken.

 


29.03.2026
habe ich gestern noch gesagt, wir stehen hier ganz allein und hier kommt niemand?
Gucke ich gerade mal zum Fenster raus und da steht er einfach.
Leider quitscht das alte Seitzfenster beim Öffnen, was den Fuchs veranlasst, erst mal im hohen Gras in Deckung zu gehen.
Vielleicht kriege ich ihn in den nächsten Tagen noch besser.


28.03.2026
Wir sind wieder auf unserem Lieblingsplatz, genießen den Morgenkaffee in den ersten Sonnenstrahlen mit Blick auf den ruhig daliegenden See.
So, jetzt mal den zweiten Kaffee aufbrühen.
Nutzt das Weekend und macht euer Reisefahrzeug startklar.

 


17.03.2026
Bei unserem Ausbauer
Schreinerei Reuter – Lennestadt wird auch diese Woche gesägt, gefräst und lackiert.Danke an Philip für die Fotos aus der Produktion.


16.03.2026
Wir sind in Spanien, stehen bei einem Bauern auf der Wiese. Das war eine langwierige und schwierige Diskussion, bis er von seiner Absicht die Polizei zu rufen absah und uns zwei Tage stehen lies. Das Bild entstand heute kurz nach Sonnenaufgang aus unserem Küchenfenster.


15.03.2026
Zurück auf dem europäischen Kontinent.
Genau 90 Tage in Marokko sind beendet.
Wir bleiben noch ein paar Wochen in Spanien, des besseren Wetters wegen, bis es gen Norden weiter geht.
Euch einen schönen Sonntag und einen guten Start in die Woche.


11.03.2026
In den letzten Tagen macht unser Benz Fortschritte. Die Einteilung des Laderaums ist fast abgeschlossen. Wir werden im Laderaum unser bisheriges Kistensystem beibehalten. Es hat sich für uns in den letzten 21 Jahren bewährt. Die Maße werden etwas angepasst, da der Laderaum auch Teil des Wohnbereichs wird. Kisten verwenden wir von ab in die BOX, teils wegen dem verstärkten Boden bei den großen Kisten und vor allem wegen dem optionalen farblichen Designring.
Das verwendete Holz ist das extrem leichte und doch stabile Queenply vom plattenladen.eu
Die Innenaufteilung und das fertige Design könnt ihr auf der Adventure Southside sehen. Hier haben wir mit unseren Freunden und Partnern fast 1000qm Ausstellungsfläche in der Halle A5.

Danke an Philip von Schreinerei Reuter – Lennestadt für die Bilder aus der Werkstatt.
 

06.03.2026

04.03.2026
Der Küchenblock im neuen Mobil ist auch fertig. Wir kochen und backen auch in Zukunft mit Gas.
Danke an Philip von für das Foto.


02.03.2026
Wildlife in Marokko
Der Nordafrikanische Strauß war in Marokko ursprünglich weit verbreitet, wurde jedoch im 20. Jahrhundert fast vollständig ausgerottet. Seit einigen Jahren wurden im Erg Chegaga Strauße aus dem Tschad ausgewildert. Heute leben im Erg Chegaga einige hundert Strauße.
Mit etwas Glück kann man sie in der Weite der Wüste entdecken.
Scheu sind sie übrigens nicht, eher neugierig.
Mit diesen Bildern euch einen guten Start in die Woche.


22.02.2026
Heute mal ein neues Video. Ein Tag in unserem Reiseleben.




19.02.2026
Die Sonne sinkt langsam hinter die flachen Dünen, taucht die Farbe des Sandes in warmes Gold und tiefes Orange. Die Hitze des Tages weicht einer angenehmen Kühle, ein sanfter Wind streicht über die weite Ebene. In der Hand ein eiskalter Gin Tonic. Der erste Schluck ist herb, frisch, belebend – ein Kontrast zur trockenen, staubigen Luft. Während das Licht verblasst und der Himmel violett wird, breitet sich tiefe Zufriedenheit aus: Freiheit, Ruhe, und ein Moment, der nur uns gehört.
Zumindest fast, ihr seid ja dabei.





17.02.2026
Noch über die Schotterfläche und den trockenen Mini-Salzsee, dann erreichen wir den Gebirgszug am Horizont. Dort kennen wir einen kleinen Erg, der nur einige hundert Meter lang und vielleicht 50 m breit ist. Zu klein um ihn für Kameltouren oder Quad-Vermietung zu vermarkten, aber groß genug, um hier in Ruhe am Buch arbeiten zu können.



16.02.2026
Geil, geil, geil.
Der Möbelbau geht voran. Die ersten Teile sind lackiert. Das etwas dunklere violett der HPL-Beschichtung, wie man sie bei plattenladen.eu beziehen kann, ist dem „Pistenkuh-violett“ gewichen.
Robust, extrem leicht und violett war die Vorgabe. Das Team um Volker Schweinsberg Schreinerei Reuter – Lennestadt setzt es konsequent um, als wäre es ihr eigenes Fahrzeug.





14.02.2026
Unterwegs in den Morgenstunden im Süden Marokkos. Jetzt stehen wir geschützt und warten den Sandsturm ab.
Wir sind im Süden auf der Suche nach neuen Pisten und Verbindungen.
Sabine backt jetzt erstmal Kartoffelbrot, morgen soll der Sturm vorbei sein, dann geht es weiter.



13.02.2026
Die ersten Sonnenstrahlen. Völlige Ruhe. Wir genießen den Kaffee im Sand.
Euch ein schönen Tag und ein richtig gutes Wochenende.





12.02.2026
Boom – Wir hauen mal einen raus!
Auf der Adventure Southside stellen wir unser Projekt „Pistenkuh 3.0“ vor. Mit unseren Freunden und Partnern haben wir gemeinsam in der Halle A5 knapp 1.000 qm Ausstellungsfläche.
Im violetten Bereich der Halle A5 findet ihr die Firmen, deren Qualität und Service wir im Expeditionsfahrzeugbau vertrauen.
In der Halle A5 geht’s ab.
Termin eintragen!!! Adventure Southside 10.–12. Juli 2026




11.02.2026
Es geht los.
Das Team von Schreinerei Reuter – Lennestadt sendet die ersten Bilder aus der Produktion. Als Holz werden Queenply-Platten von plattenladen.eu verwendet, die etwa 40% leichter sind als Pappel-Sperrholz. Trotz dieser extremen Leichtigkeit werden die Möbelgestelle nur als Korpus ausgeführt. Die Platten sind teilweise mit einem violetten HPL angeliefert worden und diese werden später im exakten „Pistenkuh-lila“ lackiert.
(HPL-Oberflächen (High Pressure Laminate) sind extrem robuste, langlebige und hygienische Hochdrucklaminate, die aus harzgetränkten Papierbahnen unter hoher Hitze und Druck gepresst werden. Sie zeichnen sich durch Kratz-, Stoß- und Wasserfestigkeit aus und sind ideal für stark beanspruchte Bereiche wie Küchenarbeitsplatten.)



08.02.2026
Planungen 2026
Pistenkuh 3.0, Gottlieb der Benz wird mit hoher Wahrscheinlichkeit im Sommer fertig werden. Aktuell steht er bei Schreinerei Reuter – Lennestadt und bekommt den Innenausbau.
Die große Premiere wird auf der
Adventure Southside in Friedrichshafen vom 10. bis 12. Juli 2026 – TERMIN EINTRAGEN – stattfinden. Hier haben wir noch einen Kracher in petto. (in petto = kirchliche Geheimhaltung) Dazu in den nächsten Tagen mehr.
Die Adventure Southside ist gleichzeitig der Startpunkt unserer Sommerreise. Diesmal nicht mit dem Defender, sondern mit dem Benz. Es geht über Polen, das Baltikum und Finnland hoch in den Norden und über Norwegen und Schweden nach Dänemark. Termingenau werden wir auf der Adventure Northside am 18. Sept. 2026 zurück sein.
Von dort geht es zu unserer Tochter und deren Familie und Tage später in den Sand für den Rest des Jahres.
Ob der Sand in Saudi-Arabien liegt oder in Marokko, entscheiden wir im Herbst.
Soweit die Pläne für dieses Jahr.
(Die Bilder sind mit KI erzeugt, weil ich von unserem Benz bisher nur ein brauchbares Foto habe, ab Sommer sind die Bilder dann „echt“.)





 


 



06.02.2026
PISTENKUH-TREFFEN
Es hat uns viel Spaß gemacht. Es waren schöne Gespräche, lustige Geschichten und ebenso spannende Erzählungen. Wir haben Neuigkeiten und Informationen ausgetauscht, zusammen Bier getrunken, gegessen, am Lagerfeuer gesessen. Es war einfach schön.
Insgesamt waren etwa 72-75 Fahrzeuge unserer spontanen Einladung gefolgt.
Sabine und ich hatten nicht mit einer so hohen Zahl gerechnet. Meine Schätzung lag bei 30-40.
Für diese schöne Zeit möchten wir uns ganz herzlich bei allen bedanken. Ganz besonders bei jenen, die ihr Feuerholz gespendet haben, für uns alle Pizza gebacken haben oder mit liebenswerten Kleinigkeiten zu diesem Treffen beigetragen haben. Also: DANKE!
Euro Fotos sendet bitte wie besprochen an pistenkuh@gmail.com
Ich stelle dann alle zusammen in ein paar Tagen in einem Ordner zum Download bereit.
Euch eine schöne Zeit und gute Reise in Marokko
Sabine, Burkhard und die lila Kuh.





30.01.2026
Was macht der Benz?

Jetzt wird der Möbelbau konkret.

Es wird ein ungewöhnliches Konzept. Wir verzichten auf Schränke, Schubladen und Verkleidung. Keine Klappen, keine Schranktüren. Alles was nur der Optik dient und Gewicht bringt, fliegt raus.

LEICHT, ROBUST, VIOLETT

Als Holz verwenden wir die Leichtbauplatte Queenply vom plattenladen.eu, die etwa 40% leichter ist als Pappel und dabei gleichzeitig stabiler und wasserfest.

Statt Schubladen verwenden wir Euroboxen von ab in die BOX. Diese sind ebenso leicht und stabil und im Vergleich zu geschreinerten Schubladen sehr preiswert. Hinzu kommt, dass sie durch ihre Normung jederzeit austauschbar sind, sollte doch mal eine kaputt gehen. Zudem sind sie auswaschbar und es gibt Zubehör wie Einteilungen, verschiedene Griffe, Deckel etc.



Und jetzt steht die Produktionsfreigabe bevor und da kommt man noch mal ins Grübeln.

Der Ausbau wird teuer, so oder so.

Sollte man nicht doch besser ein klassisches Design mit Fronten aus Holz wählen? Da weiß man, dass es wohnlich und schön wird.

Was ist, wenn das „Pistenkuh-Design-Experiment“ nachher den Charakter eines Werkstattwagens hat?



Man muss sich auch mal etwas trauen!

Wir freuen uns auf die Arbeit von Schreinerei Reuter – Lennestadt!!!



Euch ein schönes Wochenende.




29.01.26
Wir fahren dorthin, wo uns niemand mehr lenkt,
wo jeder neue Sonnenaufgang uns Vertrauen schenkt.
Über Länder, über Zweifel, immer weiter raus,
Overlanding – wir sind unterwegs zu Haus.


Okay, nicht wirklich gut mein erster Reimversuch, aber das müsst ihr jetzt mal ertragen.




28.01.2026
Pistenkuh-Treffen 2026
Wir treffen uns am 3. Feb. 26 spontan hier:
30.32387 -5.71154
Der Treffpunkt liegt etwa 10km südlich von Zagora und ist leicht für alle Fahrzeuge erreichbar. Auf der Karte sind die Koordinaten des Pistenbeginn an der Asphaltstraße und unser Treffpunkt.
Es gibt keine Infrastruktur!!! Kein Wasser, kein Kiosk, kein Service.
Man darf nichts erwarten, man muss aber auch nichts zahlen.
Schön wäre es, wenn einige etwas Brennholz fürs Lagerfeuer mitbringen würden.
Sabine und ich freuen uns auf euch, dann mal bis Dienstag.



19.01.2026
Premiere auf der Adventure Southside 2026
Pistenkuh ist seit gestern Testfahrzeug der neu entwickelten Reifendruckregelanlage AirX.
Vier Jahre wurde an der Anlage entwickelt, getestet, konstruiert. Die Prototypen funktionieren, jetzt geht es an den Test der Nullserie.
Eine Nullserie ist eine kleine erste Charge von Produkten, die kurz vor der offiziellen Massenproduktion hergestellt wird, um letzte Tests durchzuführen, Fertigungsprozesse zu optimieren und Schwachstellen zu finden.
Gottlieb, der Pistenbenz, wird ebenfalls die Reifendruckregelanlage erhalten. An diesem wird sie optimal installiert, hier am Steyr geht es nur um den 3-monatigen Test. Achtet daher nicht zu genau auf die Installation der Leitungsführungen etc.
Ich werde in den nächsten Tagen mehr zu dem Test schreiben.
Auf der Adventure Southside sind die Entwickler und Produzenten der Reifendruckregelanlage AirX mit einem eigenen Messestand direkt neben uns vertreten.



18.01.2026
Zwei Tage in der Gruppe zu stehen hat Spaß gemacht. Abends am Lagerfeuer Lebensträume, Reiseideen, Fahrzeugpläne besprechen und natürlich auch viel rumblödeln.
Heute sind wir wieder allein. Sabine und ich bleiben noch ein paar Tage im Erg Chegaga. Der Duft von frischen Rosinenschnecken liegt im Auto, Sabine hat gebacken. So beginnt der Sonntag schon mal gut.
Euch ebenso einen Tag mit viel Freude.



17.01.2026
Die ersten Bilder des Tages.
Jetzt erst mal einen Kaffee in der Sonne.
Genießt und nutzt den Tag.



16.01.2026
Die ersten Sonnenstrahlen des Tages. Lange Schatten. Lange Staubwolke im Rückspiegel. Der Tag beginnt gut.




13.01.2026
Heute ein kleines Video:



11.01.2026
Unser Sonnenplatz gefällt uns so gut, da bleiben wir heute einfach hier.




10.01.2026
Auf dem Weg zu unserem Nachtplatz. Wir kennen einen kleinen anfahrbaren Felsvorsprung unterhalb des markanten Felsen am Horizont. Euch ein schönes Wochenende. Genießt was ihr macht.




08.01.2026
Starlink funktioniert.
Wie schon letztes Jahr funktioniert unser Starlink von SpaceX auch in Marokko und Mauretanien. Auch über die 60-Tage-Grenze hinaus. HiSpeed im hintersten Winkel der Wüste.
Tarif: Reise unbegrenzt, 89,-€ monatlich.
Warum haben wir nicht den Starlink-Mini?
Weil wir uns letztes Jahr ganz kurzfristig für den Kauf entschieden haben und ihn am nächsten Tag brauchten. Damals war nur der Standard innerhalb 24 Stunden lieferbar. Im Benz werden wir den Starlink-Mini einbauen.




07.01.2026
Das Glück des Travellers: Zur richtigen Zeit am richtigen Ort.
Irgendwo riecht es in der Gasse nach frisch Gebackenem. Und in einem kleinen unscheinbarem Raum werden wir fündig. Holz stapelt sich in der Ecke, die Wände sind rußig-schwarz und auf einem Tuch liegen Teiglinge. Der Junge steht am Ofen und zeigt uns voller stolz seine Fähigkeit, Brot zu backen.
Noch heiß aus dem Ofen schmeckt es besonders gut.
Während ich fotografiere hat sein Vater Tee aufgesetzt und so gibt es zum Brot frischen Minztee.
Ich liebe es.





05.01.2026
Das Bild entstand vor drei Tagen.
Damit wünschen wir euch einen guten Start in die erste Woche des Jahres 2026.
Grüße aus dem Süden Marokkos




03.01.2026
Einer unserer Lieblingsorte. Obwohl bereits zig Stunden Filmmaterial und hunderte Bilder auf der Festplatte schlummern, freue ich mich jedes mal wieder neu, hier zu fotografieren und zu filmen.
Euch ein schönes Wochenende.




01.01.2026
Der Tag beginnt, wir frühstücken in den ersten Sonnenstrahlen des neuen Jahres auf unserer Terrasse.
Sabine und ich freuen uns auf das Jahr 2026. Wir planen eine neue Buchreihe.
Die Adventure Southside wird ein großes Event, dort werden wir euch unseren Gottlieb (so nennen wir den lila Daimler) vorstellen.
Dort stellen wir auch ein neues technisches Produkt für Expeditionsfahrzeuge vor, das euch überraschen wird.
Von der Messe starten wir unsere große Sommerreise mit Gottlieb und werden termingenau zur Adventure Northside zurück sein.
Und dann geht es auch schon auf die Winterreise.
Zu all dem werde ich euch in den nächsten Tagen / Wochen Einzelheiten berichten und zeigen. (Reiseziele, neue Buchreihe, neue Produkte, Messeplanung)
Sabine und ich freuen uns, euch auch in diesem Jahr mit Bildern und Stories zu unterhalten. Schön, dass ihr hier seid.
Aber jetzt wünschen wir euch erst mal einen guten Start ins Jahr 2026.






30.12.2025
Freies Leben, warme Sonnenstrahlen, Tanks gefüllt. Wir haben alles, was wir brauchen: Uns, den Steyr und Glück.
Unser kleines Tinyhaus auf Rädern steht für ein paar Tage im Sand.
Dem Nachbarn, etwa 50-60 km entfernt, ist es egal was wir hier machen. So muss Nachbarschaft sein.



29.12.2025
Endlich in Marokko mal wieder Asphalt unter den Rädern, zumindest gelegentlich. Hier macht das Fahren richtig Spaß.
Euch einen guten Wochenstart mit Sand, Schlamm oder Schnee unter den Offroad-Reifen.




21.12.2025
Unser Blick vor zwei Minuten aus dem Fenster.
Sonnen- und Monduntergang.




19.12.2025
Sonnenaufgang in der Marokkanisch-Sahara (Westsahara).
Euch einen ebenso guten Morgen und gleich geht es ab ins Wochenende. Für uns leider nicht, denn wir haben ja immer Wochenende.




18.12.2025
Auf das frische Gemüse und Obst haben wir uns gefreut. Heute erstmal die Vorräte gefüllt und gleich gibt es einen großen Obstsalat. Morgen geht es weiter nach Laayoune, zumindest mal in die Richtung.





17.12.2025
Heute haben wir unseren Alkoholvorrat ausgebuddelt, den wir hier vor 30 Tagen vergraben hatten.




14.12.2025
Fahren bei aufgehender Sonne im Grasland mit dem 4×4, so fängt der Tag schon mal gut an.




10.12.2025
Zu den Ruinen von Ksar el Barka, die einst eine wichtige Handelsstadt war (Gründung 1690), führt eine Sandpiste, die nicht immer gut erkennbar ist. Die letzten Kilometer fährt man im weichsandigen Oued, das kostet noch mal extra Sprit.




09.12.2025
üdlich des großen Dünenfelds, welches wir gestern mühsam durchfuhren, verläuft eine Piste in der Kiesebene in Ost-West-Richtung. Auf dem Satellitenbild hatte Sabine zur Vorbereitung akribisch das Gelände nach Fahrspuren abgesucht, um eine Passage durch das zweite, deutlich kleinere Dünenfeld zu eruieren.




08.12.2025
Die ganze Nacht hat es geregnet. Hoffentlich liegen auf unserer Strecke nach Süden keine lehmigen Senken die sich nach Regen in bodenlosen Morast verwandeln. Auf dem Satellitenbild sind zwischen den Dünenzügen immer wieder freie Flächen zu sehen, doch wie der Untergrund beschaffen ist, kann man nicht erkennen. Mit etwas Anspannung starten wir und folgen einer gut erkennbaren Fahrspur, die uns den Einstieg in das Dünenmeer zeigt. 50 Kilometer Richtung Süden liegen vor uns. Die Fahrt im sandigen Terrain klappt problemlos, da der Sand feucht ist, trägt er gut. Immer wieder gehen Regenschauer über uns herab.




06.12.2025
Nach tagelang schlechtem Wetter mit Sandsturm und sogar Regen ist heute wieder blauer Himmel. Wir wollen endlich die geplante Strecke vom Oued Hnouk nach Ksar el Barka in Angriff nehmen, 350 km Offroad in unterschiedlichem Terrain liegen vor uns.
Die Strecke führt fast ausschließlich im sandigen Oued, das wie so oft in Wüstengenenden gleichzeitig als Fahrbahn dient. Nach etwa 20 km erreichen wir den Einstieg ins Oued Hnouk, der Wind hat inzwischen wieder zugenommen.




27.11.2025
Die Sicht ist heute morgen wieder besser, zwar noch bewölkter Himmel aber immerhin nicht mehr so neblig trüb wie die vergangenen Tage. Zunächst können wir am Nordrand des Erg Maqteir noch einer Piste folgen, die durch steiniges Gelände führt. Wir wollen den Erg nach Süden queren, dafür müssen wir den richtigen Einstieg finden, denn an der Nordkante verläuft ein steiniges Plateau, bevor es in den Sand geht.
Ein erster Versuch, auf das Plateau zu kommen, scheitert. Der versandete Hang ist zu steil. In unseren eigenen Spuren fahren wir zurück und schauen uns das Satellitenbild noch mal genauer an. Welche Passage sieht fahrbar aus? In einem Bogen holen wir weiter aus und umfahren Sicheldünen, danach kommen große Sandfelder. Der Sand ist fest, die wellenartigen niedrigen Dünen können wir problemlos überqueren, der Steyr sucht sich seine Bahn, es funktioniert.




26.11.2025
Schon am Morgen setzt heftiger Wind ein, der die Landschaft in ein milchig graues Licht hüllt. Die Piste ist immer gut erkennbar aber wenig befahren. Wegen der vielen Bodenwellen kommen wir überwiegend nur langsam voran. Der Tacho steigt kaum über 25 km/h hinaus. Auf der Hälfte der Strecke bis zu den Forts biegen wir von der Piste zu einem artesischen Brunnen ab. Das lauwarme, schwefelhaltige Wasser fließt in drei rechteckige Becken. Aus der Luft sieht die Szenerie ganz imposant aus.
Schließlich sind wir an den beiden Forts, die durch den dreieckigen Grundriss außergewöhnlich sind. Vor allem für Drohnenfotografen sind sie ein lohnenswertes Ziel, ansonsten gibt es hier wenig zu entdecken.
In der Nähe ist ein Brunnen, deshalb beschließen wir, noch ein paar Kilometer weiter zu fahren und dort zu bleiben.




25.11.2025
Unser erstes Ziel der Strecke, ein altertümliches Grabmal, das hier mitten im nichts errichtet wurde, ist danach schnell erreicht. Am Mittag setzt starker Wind ein, die Sicht wird diesig, Sonnenlicht haben wir kaum.
Wir kommen an einem Brunnen vorbei, in dessen Nähe Nomadenzelte sind. Nach ein paar Stunden Strecke in eher steinigem Gelände suchen wir uns am Nachmittag einen Nachtplatz bei einer Baumgruppe. Am Abend ist es windstill, aber sternenklar ist der Himmel nicht.




24.11.2025
Von der viel befahrenen Piste nordöstlich von Atar, die über die Sebka Chemcham nach El Beyed führt, sind wir noch vor dem Ort Jraif nach Norden abgebogen. Die Piste hat richtig Spaß gemacht, kein Wellblech mehr sondern eine deutliche Fahrspur auf der wir über die Reg-Ebene gut vorankamen.




23.11.2025
Unser Tag richtet sich nach der Sonne. Wir stellen keinen Wecker, sondern werden meist mit der Dämmerung gegen 7 Uhr wach. Bis dann Kaffee gekocht und gefrühstückt ist, ist es etwa 8 Uhr.
Heute erreichen wir die Asphaltstraße, die von Atar nach Choum und weiter gen Norden führt. Die 7 Kilometer bis Choum sind durch eine weite, feste Ebene schnell gefahren.




22.11.2025
Wie fast jeden Abend in der Sahara finden wir einen ruhigen Platz mit fantastischer Aussicht.




21.11.2025
Es ist einfach nur beeindruckend, in welcher Ferne man nachts die schweren Erzzüge heran nahen hört. Eigentlich sind es die schweren Dieselmotoren der Lokomotiven, die die Stille der Nacht unterbrechen. Mit bis zu vier Lokomotiven werden die Züge gezogen.
Heute sehen wir wieder zwei dieser Giganten bei Tag während unserer Fahrt. 150 Waggons zählen wir. Das ergibt eine Zuglänge von etwa 3 Kilometer Länge.
Die Orientierung bleibt einfach, aber die Piste wird anspruchsvoller. Lange Weichsandfelder sind zu durchfahren. Zum Glück ohne Steigung. Mit 2,8 bar Reifenfülldruck und Untersetzung kommen wir gut durch.




19.11.2025
Geschafft, wir sind in Mauretanien.



16.11.2025
Heute mal ein Video der durch die Westsahara geschnitten und auf Youtube geladen. Guckst du hier:




15.11.2025
Wir sind ziemlich dicht an der Grenze zu Mauretanien. Für heute genug gefahren und wahrscheinlich bleiben wir hier zwei oder drei Tage. Die Sicheldüne bietet uns einen guten Sicht- und Windschutz.
Morgen werde ich vielleicht mal wieder ein Video schneiden. Aber was ich morgen mache entscheide ich morgen.
Genießt den Samstagabend und habt Spaß dabei.




14.11.2025
Aus zwei dicken Schläuchen wird das Tier gleichzeitig betankt. Etwas mehr als 860 Liter rauschen in die Tanks.




13.11.2025
Manchmal hat man auch Scheiße am Hacken.
Das Kreuzgelenk hatte schon bei der Abfahrt etwas Spiel. Ich dachte, das hält noch 15.000km durch, aber das Spiel vergrößert sich. Also beschlossen wir, es in Laayoune vorsorglich zu wechseln, bevor wir in Mauretanien im Nirgendwo mit defektem Gelenk stehen.
Also wurde gestern Nachmittag am Straßenrand das Gelenk ausgebaut und mit dem Mofa in der Stadt herumgefahren, um ein Ersatzteil zu finden. Keine Chance.
Aber es gibt das Teil im Zentrallager in Agadir. Dort übergibt jemand das Ersatzteil einem Taxifahrer, der bringt es zum Busbahnhof und mit dem Nachtbus kommt es die 650 km nach Laayoune. Hier holt es dann jemand mit dem Moped beim Busfahrer ab. Der Nachttransport kostet umgerechnet 6,- €.
Das war heute. Und wir sind wieder on the Road again.
Soweit die Kurzfassung. Die ganze Geschichte erzähle ich im nächsten Video, denn ganz so unkompliziert war die Reparatur dann doch nicht.
Egal. Hauptsache wir kriegen Drehmoment auf den Asphalt.




12.11.2025
The Edge of Africa.
Hier ist Afrika zu Ende. Hier stürzt die Erde in die Fluten des Atlantik. Wäre die Erde eine Scheibe, könnten wir Amerika sehen.
3000 Kilometer fahren wir, um das zu erleben, um das zu sehen, um die Nacht hier zu verbringen.
Ich freue mich auf das Leuchten der Sterne, freue mich auf den Mondschein, freue mich darauf, die Flasche Rotwein zu entkorken.
„An was denkst du“, fragt Sabine. „Soll ich dir hier ein Schloss bauen?“ Und wir sind uns beide einige: Morgen wird hier nur ein Reifenabdruck von uns bleiben.





11.11.2025
Unser Platz der letzten Tage. Morgen geht es nach Laayoune.
Euch einen schönen Abend. Genießt die Stille und den Sternenhimmel.




10.11.2025
Geschafft: Es ist online. Feierabend.
Viel Spaß beim gucken.
Dann mal bis morgen.




09.11.2025
Wieder on the road. Jedes mal wenn wir auf dem Weg in die Marokkanische Sahara sind, faszinieren mich die alten Santana Land Rover in Guelmim. Hier mal ein paar Fotos.




07.11.2025
Wir sind weiter gen Süden gezogen. Wären die Berge nicht im Weg, könnten wir fast Agadir sehen. Auch hier werden wir wohl zwei oder drei Tage bleiben. Früher konnte man hier Spuren von Nomaden sehen, das scheint nicht mehr der Fall zu sein, es sieht aus, als sei hier noch nie jemand gewesen. Wahrscheinlich lohnt es sich nicht mehr, die karge Landschaft mit kleinen Schafsherden zu durchziehen.
Jetzt erst mal einen schönen Kaffee mit geschäumter Milch.
Euch ein schönes Wochenende und einen Gruß aus der Sonne Marokkos.





 


06.11.2025
Morgen reisen wir hier ab. Vier oder fünf Tage und Nächte standen wir auf der Lichtung. Ruhe, einfach nur Ruhe.
Am zweiten Tag entdeckte uns der Ranger, sein Uniform mit Bügelfalte und seine Schulterabzeichen unterstrichen seine Autorität. Kurzer, freundlicher Smalltalk. „Braucht ihr etwas?“ „Nein, wir haben alles für die nächsten Tage.“ Dennoch kam er zwei Stunden später nochmals vorbei und brachte uns frisches Brot und zwei Wasserflaschen.
Es braucht nicht viel für einen schönen Tag. Man muss ihn nicht nutzen, man muss ihn erleben, so dass er in Erinnerung bleibt.
Holpriger Schlusssatz, aber egal, so bleibt auch der Text in Erinnerung 🙂




04.11.2025
Feierabend für heute und die nächsten 2-4 Tage. Auf der Fire cut linie fahren wir tief in das Waldgebiet, um hier die nächsten Tage zu bleiben. Ein gewaltiger Sturm muss hier getobt haben, mehr als die Hälfte der Bäume liegt entwurzelt auf dem Boden.
Wir werden uns eine Lichtung suchen, auf der wir vor umstürzenden Bäumen sicher sind.
Bis morgen.




02.11.2025
heute mal ein Video der Anreise geschnitten und auf Youtube geladen. Guckst du hier:




31.10.2025
In Marokko angekommen. Erstmal Orangen, Oliven, Gewürze und andere Leckereien kaufen. Heute nur mal ein Knipsbild.
Und der Steyr bekommt auch frisches Futter. Bei einem Literpreis für Diesel von 99 Cent kommt sogar Freude beim Tanken auf.



29.10.2025
Unser heutiger Nachtplatz befindet sich nur ein paar hundert Meter von der Autobahn entfernt. Ideal für die Anreise nach Marokko.
Der Lost Place ist gigantisch groß, eine ehemalige Klinik, und doch absolut versteckt und einsam. Ein echter Lost Place.
Im Lock-Down haben wir im Innenhof der Anlage mehrere Wochen unentdeckt gelebt.
Es ist daher nicht nur ein Nachtplatz auf der Anreise, sondern auch ein Platz mit besonderen Erinnerungen.



 



26.10.2025
Gestern bei Freunden in der Werkstatt das Motorenöl am Steyr gewechselt. Halbwegs fit für die große Fahrt nach Mauretanien.



24. 10.2025

Geschafft, war ein anstrengender Tag.

Insgesamt 760 km Autobahn. Wir haben den Pistenbenz bei BoXmanufaktur abgeholt und zur Schreinerei Reuter nach Lennestadt gefahren. Jetzt erstmal ein Bier und was in die Pfanne.



17.10.2025
Die Sonderedition von Milka!!! Sowas von geil.
Danke an Stefan Roth für die kreative Idee.




16.10.2025
Lack ist noch warm, gerade aus der Lackieranlage gekommen.
Jetzt werden Klappen, Türen und Fenster eingebaut und dann geht es zum Innenausbau zur Schreinerei Reuter – Lennestadt.




11.10.2025
Noch 13 Tage und Nächte, dann starten wir gen Süden. Die Abreise ist hinausgeschoben auf den letzten möglichen Tag.
Am 23. Okt. überführen wir den Benz von BoXmanufaktur zur Schreinerei Reuter – Lennestadt.
Am 24. geht der Defender zu Freunden nach Hanau in die Garage und macht dort seinen Winterschlaf.
Am 25. wird am Steyr bei Atlas4x4 das Öl getauscht und am Abend geht es noch weiter nach Frankreich, um 5 Tage später am 31. Okt. auf der Fähre nach Tanger Med zu stehen.



Etwa am 15. Nov. reisen wir nach Mauretanien ein und dann beginnt hier etwas neues. Wir wollen euch mehr mitnehmen, euch dichter dabei sein lassen, euch mehr Informationen geben.



Wie das aussehen wird, zeige ich euch in den nächsten Tagen.

 

Das Bild zeigt eine Situation, die typisch nach Regenfällen in der Wüste und extrem gefährlich und tückisch ist. Der aufgeweichte Sand ist bodenlos, das Steckenbleiben fast garantiert und ein Befreien kaum möglich.



Voraussetzung, um eine kleine Chance auf Durchkommen zu haben:

Leichtes Fahrzeug, ausgeglichene Radlasten, große Räder, MT-Profil, minimaler Reifenfülldruck, Mut und etwas Fahrpraxis.

 



09.09.2025
Gerade ist unser Mauretanien-Visum angekommen. 90 Tage. Perfekt.


Beantragung E-Visum für Mauretanien



05.10.2025
Samstagnachmittag: Der Pistenbenz steht für die Fahrt zum Lackierer bereit.
Danke an BoXmanufaktur für die gute Kommunikation während der Bauzeit und ein dickes DANKESCHÖN an das ganze Team rund um Hajo und Andreas.




25.09.2025
Im Bett sind alle gleich.

NEIN, da gibt es Unterschiede, wie jeder weiß, der etwas Lebenserfahrung hat.

Doch dass die Unterschiede so groß sein können, hätte ich nicht gedacht.

Gestern waren wir bei der Firma Optima Schlafsysteme und haben uns Schaumstoffe, die Verarbeitung und das Endprodukt, Matratzen und Sitzpolster, angesehen.

Was mir vorher nicht klar war, mit der Schaumstoffwahl und dem Bezugsmaterial kann man das Raumklima bzw. den Feuchtegrad im Raum beeinflussen. Und das ist bei Reisemobilen und Yachten immer von hoher Relevanz.

In den nächsten Tagen schreibe ich mal ausführlicher, welche Schaumstoffe sich für unseren Anwendungsfall besonders gut eignen und zeige mal Bilder, wie aus Schaumstoff eine Matratze für ein Expeditionsmobil wird.

Das Bild zeigt, wie Felix der Inhaber der Firma Optima, Sabine die Unterschiede im Schaumstoffmaterial erklärt.

 


23.09.2025
Langsam erkennt man die Endform unserer Wohnkabine. In den letzten Tagen wurde der Bettkasten eingebaut, der obere Teil der Wände verklebt und das Dach aufgesetzt und verklebt.



14.09.2025
„Ich will einfach nur im warmen Sand liegen“, sage ich zu Sabine. Und Sabine antwortet: „Lass uns doch einfach los fahren.“ Deswegen liebe ich Sabine so sehr.




13.09.2025
Vorgestern mal eben zum Edelstahlhaus GmbH gefahren und unsere beiden Aluminium-Staukisten abgeholt. Einfache Kisten nach Zeichnung, kein Schnick und kein Schnack. Edelstahlhaus kann aber auch komplett mit Küche oder mit ausziehbaren Unterteilungen liefern. Mir geht es erstmal nur um die Kiste.
Danke an Herbert und seine Mannschaft für die gute Arbeit.




02.09.2025
Mal wieder ein Tag auf der Autobahn.
Gestern haben wir den Pisten-Benz von PWS-Offroad 4×4 nach Sottrum zur Firma BoXmanufaktur überführt.
Hier mal ein Schnappschuss.




29.08.2025
Beim Benz läuft es just in time. In der Nacht wurde der Getriebedeckel gefräst und jetzt eingebaut.
Diese Sonderanfertigung war erforderlich, weil es den Originaldeckel von Mercedes nicht mehr gibt.
Der Deckel wird benötigt, wenn das Fahrzeug mit einem Nebenantrieb ausgestattet ist, der ausgebaut wird um etwa 50kg Gewicht zu reduzieren.




26.08.2025
Noch mal ein typisches Bild aus den Abruzzen. Und in (fast) jedem Dorf, sofern es drei Häuser hat, findet sich eine Pizzeria, eine Eisdiele und eine Bar.




23.08.2025
Land Rover Defender, das Auto für Abenteuer.
Ein Abenteuer ist eine Unternehmung, in der ein Abenteurer seine eigene Komfortzone verlässt, so steht es in einigen Enzyklopädien.
Und das macht den Defender so einzigartig und da kann kein anderer Geländewagen mithalten: Man verlässt die eigene Komfortzone schon beim Einsteigen.
(Liebe Landyfahrer, der Text ist nicht ganz ernst gemeint.)




22.08.2025
„Reduktion auf das Wesentliche“ bedeutet, sich auf die grundlegenden, wichtigen Aspekte eines Themas, einer Aufgabe oder eines Lebensbereichs zu konzentrieren und alles Überflüssige zu eliminieren. Es ist eine Strategie, die darauf abzielt, Klarheit zu schaffen und Komplexität zu reduzieren, um Effizienz und Zufriedenheit zu steigern.
Reduktion auf das Wesentliche ist auch bei der Planung von Expeditionsfahrzeugen sinnvoll und ist unser Leitspruch für alle, die beim Pistenkuh-Fahrzeug-Projekt mit uns zusammenarbeiten.
In diesem Sinne wünsche ich euch ein schönes Wochenende.




21.08.2025
Mal ein paar Impressionen von einem Spot der schönsten Offroad-Pisten im Apennin. Fast 3000 Fotos haben wir aus Italien mitgebracht, ich werde in den nächsten Wochen, bis die Winterreise im Oktober startet, immer mal wieder ein paar Bilder zeigen.





19.08.2025
Was macht der Benz?
Der Zwischenrahmen ist von der Lackiererei zurück. Aus Gewichtsgründen ist er lackiert und nicht verzinkt.
Er ist noch nicht komplett ausgepackt, daher nur ein paar schnelle Fotoschüsse. Ende der Woche wird er montiert.
Mir gefällt er SUPER GUT.





18.08.2025
Zurück aus Italien. Wir leben wieder im Steyr und stehen auf einer Wiese mit schöner Aussicht. Genau richtig , um die liegengebliebenen Arbeiten zu erledigen.
Und um uns herum kreist wieder die Bundespolizei.
(Aber nicht wegen uns)




17.08.2025
Die kleine Schluchtstrecke in den Bergen.
Teilweise nutzen Bach und Piste die selbe ausgewaschene Schneise durch den Fels. Die Piste ist rutschig, steil und führt über massive Felsbrocken, die hohe Bodenfreiheit des Offroader erfordern.






15.08.2025
Zwei Tage nichts aktuelles von uns gesehen?
Das lag daran, dass wir die letzte Nacht an unserem Nachtplatz oben in den Bergen keinen Empfang hatten. Diese Nacht war auch die letzte Nacht der Reise. Am folgenden Tag ging es noch durch einen atemberaubenden Canyon und dann auf die Autobahn nach Köln.
Hier das letzte Bild, ein „Knipsbild“ aus Italien.
Canyonbilder gibt es morgen.




12.08.2025
Die Bilder des Tages.
Der Sturm auf der Höhe gestern Abend bot noch ein herrliches Schauspiel: Rings um uns herum gab es Wetterleuchten und Blitze. Besser als jedes von Menschen gemachte Feuerwerk. Atemberaubend schön. Ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich das letzte Mal auf einem Gipfel gestanden habe und es rund um mich herum blitzt.
Am morgen dann mit dem Defender wieder zahlreiche Höhen erkundigt. Die Auffahrten immer steil in losem Geröll, Allrad erforderlich und teils sogar die Hecksperre.
Auf den Höhenzügen folgen wir dann den Gras- und Erdwegen.
Niemand ist hier unterwegs, kein Wanderer, kein Radfahrer, kein anderer Geländewagen, einfach Ruhe, Einsamkeit und dem Himmel so nahe.







11.08.2025
Und die Offroad-Reisebilder von heute.
Die Nacht war ruhig auf der geschützten Lichtung. Den Morgenkaffee servierte Sabines Adjutant Burkhard in den ersten Sonnenstrahlen und dann ging es wieder auf die Pisten in die Bergwelt. Zunächst breit und ohne fahrerischem Reiz, aber mit tollem Ausblick in die Täler. Doch danach wurde aus der „Straße“ ein Weg und der Fahrspaß war damit heute auch gegeben.
Wir übernachten heute auf einem Berggrat und zur Zeit fegt ein heftiger Wind über uns hinweg.
Dann mal bis morgen.







09.08.2025
Statt Bilder von vor drei Tagen nachzureichen, gibt es frische Bilder von der heutigen Offroad-Piste. Wieder hoch in die Berge in den baumlosen Bereich der Abruzzen. Die ollen Kamellen zeige ich euch irgendwann mal, wenn ich nichts Frisches habe.
Euch einen schönen Samstagabend.






08.08.2025
Mal die Speicherkarte von gestern auf den Laptop gezogen und die Mondbilder begutachtet.
Ich hätte das Stativ etwas weiter zurück aufstellen müssen, damit der Defender komplett auf dem Bild wäre, doch ich stand schon am Abgrund. Kleinere Brennweite hätte den Mond verkleinert.
(Das Foto habe ich mit 200mm fotografiert).
Und wieder mal kein Licht im Alucab-Dach eingeschaltet, Anfängerfehler.
Mondbilder, ich weiß warum ich sie nicht mag.
Aber immerhin die Sicht war klar und wir haben den Mondaufgang und dessen Verlauf auf dem Berggrat genossen.
Jetzt wird erstmal gekocht, vielleicht zeige ich dann noch die Pistenbilder von vorgestern. Wenn nicht, dann kommen diese morgen.




07.08.2025
Der Platz für’s Camp ist heute ideal. Theoretisch haben wir den Logenplatz für den Mondaufgang. Drückt mir bitte die Daumen, dass das (fast) Vollmondbild gleich was wird.
Sollte das Bild nichts werden, wird die Nacht abseits jeglicher Zivilisation auf jeden Fall einsam und erholsam.
Morgen wieder Pistenbilder und eventuell ein (fast) Vollmondbild.
Danke, dass ihr hier folgt.






06.08.2025
Grün, grün, grün sind alle meine Bilder, weil der Defender ein Waldfahrzeug ist.
Heute ist der Tag ist einfach zu beschreiben: Wir starteten im Wald, fuhren fast ausschließlich schmale Waldwege, mehr Pfade als Weg, aßen kurz in einem Dorf eine Pizza und in einem anderen Dorf ein Eis und schon war es wieder grün um uns herum. Natürlich schlafen wir auch heute wieder im tiefen Wald, bei Hase, Fuchs und Schwein.






05.08.2025
Der Tag geht, die Nacht bricht langsam herein. In der Ferne ruft ein Kauz. Der Mond erhebt sich vom Horizont. Vorhin grasten drei Rehe nicht weit von uns. Und der Wein zum Abend ist heute regional. Die warmen Sommerabende, bei denen wir bis tief in die Nacht vor dem Defender sitzen, sind nicht nur das Highlight des Tages, sondern gehören zu den Glanzlichtern der Reise.
Euch eine gute Nacht. Wir warten noch auf den Sternenhimmel und dann geht es auch bei uns in die Koje.





04.08.2025
Graue Wolken, dann schwarze Wolken, dann Regen und dann Hagel, sodass ich dachte, jetzt bin ich live dabei, wie Defenderblech deformiert wird. Booh, hat das gekracht, wenn man in der Blechkiste sitzt.
In den heutigen Morgenstunden lagen die Höhen in dichtem Nebel. Nur langsam klarte es auf. Aber die Nebelbilder haben vielleicht auch ihren Reiz. Live is life.
Oder wie es im Songtext weiter heißt, vielleicht das Motto des Tages, zumindest meins: „Wenn wir alle unsere Stärke geben, geben wir alle das Beste. Jede Minute in der Stunde.“
In diesem Sinne, euch einen schönen Abend.







03.08.2025
Heute ging es in „Hochgebirge“. Zwar nur etwa 1700m aber der Charakter einer Hochgebirgslandschaft war durchaus vorhanden.
Hier mal eine erste, kleine Auswahl von Impressionen.
Euch einen guten Start in die Woche. Morgen wieder neue Bilder, bis dahin eine gute Zeit.






02.08.2025
Das Bild zeigt unseren gestrigen Nachplatz.
Versteckt im Wald, nicht einsehbar von irgendwem. Eigentlich sollte es eine ruhige Nacht werden.
Doch gegen 23 Uhr, wir wollten gerade ins Bett gehen, saßen aber noch ruhig vor unserem Auto, hörten wir ein tiefes Röcheln in unmittelbarer Nähe. Puls sofort auf maximaler Frequenz. Erster Gedanke: Ein Herdenschutzhund hat uns entdeckt und wird uns jetzt filetieren.
Doch dann läuft eine Wildsau keine 4 Meter an uns vorbei und mit ihren 5 oder 6 Frischlingen. Ich greife reflexmäßig zum Fotoapparat, der neben mir auf dem Tisch liegt, doch das entstandene Klicken durch das Lösen der Objektivkappe führt sofort zur Flucht. Booh, sind die scheu.
Ich renne noch hinterher, um eines der Jungen zu packen, in der Hoffnung, dass dann die Muttersau fürs Foto zurück kommt. Aber die sind so schnell, keine Chance.
(Okay, das mit dem Hinterherrennen war ein Späßle).




01.08.2025
Das Gebiet in dem wir uns bewegen, ist relativ klein, daher gleichen sich die Bilder.
Mal breite Schotterstraßen, auf denen auch die 20-Tonner fahren dürfen und je höher wir kommen, um so schmaler und ruppiger werden die Wege, bis sie auf den Höhen über die weiten, flachen Kämme führen und an deren Ende wieder in den Wald abtauchen.
Euch einen schönen Start ins Wochenende.





31.07.2025
Wir campen wieder frei.
Der Platz ist genial, das nächste Haus 12 km entfernt, die Piste wird kaum noch befahren, zumindest begegneten wir heute niemandem.
Also beginnen wir mit dem Kochen und öffnen schon mal eine Flasche Rotwein.






30.07.2025
Auf den grasbewachsenen Höhenzüge verlaufen oft kaum befahrene Pisten als Kammstraßen mit Ausblicken weit in die Ferne zu beiden Seiten. Die Wege hinauf, steil in losem Schotter, sind eine fahrerische Herausforderung und bieten Fahrspaß. Ohne Allrad nicht zu schaffen. Wegen des Windes sind die Höhen zum Campieren nicht sonderlich geeignet. Für die Nacht wählen wir Plätze an der Baumgrenze. Idealerweise am West- oder Südhang wegen der Abendsonne und auf einem kleinen Vorsprung wegen der Aussicht.







29.07.2025
Am Nachmittag klart es auf und sofort geht es aus dem Stall raus auf die Hochweiden. Menschenleere Gegend, nichts außer Natur, Defender und wir. Hier trocknen wir die Zeltplanen und genießen die Weite, die Freiheit und das freie Campen.
Euch einen schönen Abend, wo immer ihr euer Camp aufgeschlagen habt.





29.07.2025
Es regnet ordentlich. Fahren und fotografieren macht keinen Spaß und somit gibt es im Defender keinen Strom, um zwei Laptops und Kühlbox länger als einen Tag zu betreiben. Zudem ist das E-Mail Postfach so voll, das die Ersten schon verärgert sind, weil sie keine Antwort bekommen. Also ein Tag auf einen Campingplatz.
Wir wählen einen Bauernhof für kleines Geld.
Im Stall ist ein Teil abgetrennt, in dem ein Tisch und drei Stühle stehen, besser als draußen. Die Duschen sind sauber, der Rest eher nicht so, aber egal.
Ums Auto herum laufen die Schafe, das bringt Schafskacke ins Mobil, naja. Wir sind froh, dass sich Nächte auf Campingplätzen auf 2-5 im Jahr beschränken.
Ich mache für den Bauern mal keine Werbung.
Das Bild zeigt mein heutiges Büro.




28.07.2025
Das schöne in den Abruzzen ist, dass viele Strecken (fast alle) sehr einfach zu befahren und somit sehr gut für Einsteiger ins Offroad-Reisen geeignet sind. Ein großer Teil der Strecken ist ausreichend breit, so dass auch große Expeditions-LKW die Pisten befahren können. (Gewichtsbegrenzung oft bei 20 t).
Heute regnet es und die Gipfel sind wolkenumhüllt. Der Elektrovogel kam heute aus seinem Käfig nicht raus und alle Bilder entstanden in artgerechter Bodenhaltung.
Hier mal ein typisches Bild, der Allrad-LKW-Pisten:




27.07.2025
Die Fahrt hoch zum Gipfelkreuz war abenteuerlich und spannend. Es ging durch Brombeergestrüpp und über steinige, steile und ausgewaschene Wegstücke, sofern man es überhaupt Weg nennen kann. Erst die oberen 10 km durch weites Grasland, immer am Grat entlang, waren ein fahrerischer Genuss.
Am Gipfel angekommen, eröffnet sich ein 270° Blick in die Ferne.
Und genau hier werden wir die Nacht verbringen.






26.07.2025
Die Nacht auf dem Berggrat war ruhig, Nebelschwaden umzogen uns. Die ersten Sonnenstrahlen heute in der Früh boten ein phantastisches Schauspiel. Wir saßen über den Wolken, die im Tal weißen Wattebällchen gleich, zu bizarren Skulpturen geformt, wieder auseinander gerissen und neu formiert wurden. Zuerst wollte ich mein Stativ und die Kamera holen, doch dann entschied ich, diesen Moment einfach nur zu genießen. In den MP3s suchte ich Vangelis – conquest of paradise, drehte die Soundbox laut und trank meinen Kaffee in der Loge der Natur.
Ein Morgen, der mir lange in Erinnerungen bleiben wird.
Hier auf dieser Erde, zu dieser Stunde. Es ist einfach ein Ort, den wir Paradies nennen.
Anschließend ging es mit dem Defender auf die Schotterpiste. Endlose Wälder und dazwischen einsame Felsen, die uns immer daran erinnern, die Welt zu erkunden, die Natur zu erleben. Wir gehören dazu.




25.07.2025
Kurz nach vier, Schluss für heute. Besser kann der Übernachtungsplatz und die Aussicht kaum sein. Gewitterwolken ziehen auf und sollte es zum Gewitter kommen, wird es hier oben sicher ordentlich krachen.
Jetzt erst mal einen Kaffee und den Rest der Schokolade von gestern.
Um uns zu finden, müsst ihr genau hin sehen, wir sind auf dem Bild.
Mensch und Defender Haltungsstufe 4: Auslauf, Naturklima und artgerechtes Futter.




24.07.2025
Die Abruzzen gefallen uns auf Anhieb gut. Besser als erwartet. Viele Sträßchen sind geschottert, kaum befahren und von soft bis etwas anspruchsvoller ist alles dabei.
Heute verbringen wir die Nacht mit Aussicht auf einem Höhenzug.
Ein leichter Wind sorgt für angenehme Kühle, passend zu Rotwein und Schokolade.




23.07.2025
Nach der Adventure Southside-Messe (nochmals vielen Dank für euren Besuch und die vielen Gespräche) ging es fast direkt in die Abruzzen. Heute campen wir wieder frei an einem Bach. Mehr oder weniger im Nichts.
Mein Büro habe ich direkt am Ufer errichtet, bin also im Homeoffice und bearbeite jetzt mal die liegengebliebene Post bis der Wein gekühlt ist. Ich hoffe, das geht schnell.
Endlich wieder unterwegs.




16.07.2025
Da ist sie!!! Die Matrize (das Werkzeug), mit der im Presswerk das für unsere Box optimierte Strangpressprofil hergestellt wird.
Warum der ganze Aufwand? Um die hohen Anforderungen an Qualität, die die Firma BoXmanufaktur an ihre Kabinen stellt, zu erfüllen und gleichzeitig die für Expeditionen optimierte Kabinenform zu ermöglichen.




15.07.2025
Eine Nacht mit dem Camper im Wald. Kostenlos, aber unbezahlbar. Für mich gibt es nichts schöneres, als mit der Liebsten, dem 4×4-Camper und einer leckeren Flasche Wein die Ruhe des Waldes zu erleben. Zum Glücklichsein braucht es nicht viel.




06.07.2025
Wir packen den Landy und fahren ein paar Tage ins Rothaargebirge. Hier kennen wir uns relativ gut aus, waren früher oft am Wochenende in den Wäldern.
Bin gespannt, ob es die damals versteckten Lichtungen zum Freistehen noch gibt.



30.06.2025
Die drehen gerade Kreise über uns und mein erster Gedanke: Shit, die landen gleich und kontrollieren meine TÜV-Plakette.



21.06.2025
Wir liegen im Gras, Sabine hält meine Hand, wir blinzeln in die Sonne und haben verrückte Ideen, halten das alte Hochzeitsbild in der Hand. Heute vor 40 Jahren wurde es aufgenommen.
Der Hochzeitstag hat für uns keine Bedeutung, weder das Datum noch die Zeremonie. Es sind andere Momente, die uns wichtig sind, an denen wir unsere Liebe fest machen.


Mal die Kurzfassung

Sabine war das erste Mädchen, in das ich verknallt war. Muss wohl in Klasse 6 oder 7 gewesen sein. Ich steckte ihr einen Papierschnipsel mit der Frage: „Willst du mit mir gehen?“, zu und auf dem Antwortzettelchen stand in Großbuchstaben „NEIN“, dahinter noch drei Ausrufungszeichen.
„Nein“ heißt aber nicht, das man das Ziel nicht erreicht, es heißt nur, nicht auf diesem Weg.
Ich habe jahrelang viele Wege ausprobiert und immer endete der Weg an einem „Nein“. Aber vier Jahre später, am Freitag den 13. August 1982 hat sie „ja“ gesagt.
Keiner hat an uns geglaubt, wir waren erst 16.


Egal was andere sagten, wir machten uns gemeinsam auf den Weg durchs Leben.


Zunächst probierten wir ausgetretene, breite Wege, diese führen zwar zum Ziel, ihnen fehlte aber der Thrill den wir brauchten und immer noch brauchen. Spannend und interessant wurde es erst, als wir die Wege verließen und unseren eigenen Pfad durchs Leben bahnten. Verloren haben wir uns auf dem Weg nie, wir stehen dicht beisammen, halten uns immer an der Hand und suchen einander sobald wir uns im Dunkel des Dschungels nicht mehr erkennen. Wir lassen uns nicht los.


Vielleicht ist die Gefahr sich zu verlieren auf den breiten Straßen der beleuchteten Stadt größer, als auf den schmalen, unbekannten Pfaden durch die Wüste nur im Licht des Mondes.


Bis hier hin und noch weiter.


Das Hochzeitsbild ist nur ein Bild von vielen Bildern auf dem Weg und hat keine Bedeutung. Der gemeinsame Weg ist das Bedeutsame und der begann am 13. August. Das ist der Tag, den Sabine und ich feiern.


Wir gehen durch den Abendwind der Sonne entgegen, Hand in Hand. Wir werden uns nie verlieren.




15.06.2025
Ein Bild von vorgestern
Einfach mal den Tag genießen, einfach im hohen Gras in der Sonne liegen, die Liebste im Arm.
Im Traum fahren wir der Sonne entgegen, ohne Ziel, irgendwohin wo wir noch nicht waren, nur Sabine und ich.
Einfach in der Sonne liegen, das Gras riechen, der Wind streichelt die Haut, wir spüren Freiheit in uns und letztendlich braucht es nicht viel für ein geiles Leben. Eigentlich nur einen Menschen, der einen liebt.


13.06.2025
Selbstporträts, kurz „Selfies“ machen wir viel zu wenig, ist wohl die Domain der Influencer. Der Overlander macht mehr Bilder von seinem Auto als von sich. (Zumindest ist das bei uns so.)
Der Anlass für das heutige Selfie ist eine Email, die uns besonders gefreut hat. Ich zitiere mal das Freudenstück:

„Ich freu mich immer noch, dass ich Euch vor 10 Jahren in einer TV-Sendung gesehen und Eure Beiträge im Netz lesen kann. Ohne Euch hätte ich meine Träume von der besonderen Art des Reisens als absurd verworfen, statt an der Realisierung zu arbeiten.“

Genau meine Message: „Arbeitet an der Realisierung eures absurden Traumes“
Wörterbuch: absurd=entgegen aller Vernunft
Euch ein schönes Wochenende, macht was absurdes und habt Spaß dabei.


06.06.2025
Wochenende.
Zeit für die Steuererklärung und den Fensterputz. Ach Quatsch, machen wir etwas sinnvolles:
Die nächste Reise mit dem Defender planen, in unserem Fall geht es nach der Adventure Southside für ein paar Wochen in die Abruzzen, mit Freunden grillen und Spaß haben, Wein verkosten und Gespräche am Lagerfeuer führen, bis am Morgen die Wolken wieder lila werden.
Macht was ihr wollt, aber denkt daran: „one live – …“


04.06.2025
Das hat gestern richtig Spaß gemacht. Wir waren bei Schreinerei Reuter, dem Spezialisten für individuelle Innenausbauten von Expeditionsfahrzeugen, und besprachen den Innenausbau des Pistenbenz. Die Aufteilung ist klar, die Komponenten ebenso und der Farbton erst recht. Aber was fehlt ist das Design und da ist Volker Schweinsberg der Spezialist und kreative Kopf.
Die Priorität der großen Punkte sind bei uns so gesetzt:

1. Robuste, funktionale, unterwegs reparierbare, hohe Qualität
2. LEICHT, LEICHT, LEICHT
3. Ungewöhnliches Design und Formsprache in violett
4. Auch mal an die Kosten denken.

Wie das Gespräch genau verlief schreibe ich in einem Beitrag für die Webseite bis zum Wochenende. Die verrückte Designidee verrate ich aber erst auf der Adventure Southside. Dort wird der Innenausbau in Form einer farbigen Hand-Skizze zu sehen sein.

 

 


02.06.2025
Am Wochenende gab es wieder einmal die Möglichkeit, seinen eigenen Grenadier oder einen Vorführwagen über die hauseigene Teststrecke der PWS-Offroad 4×4 zu steuern. Es hatte geregnet, was die Herausforderung an die Fahrer erhöhte.
Dadurch, dass auch Eigner ihre eigenen Fahrzeuge testen konnten, die teilweise MUD-Terrain-Reifen aufgezogen hatten, während die Vorführer mit AT’s unterwegs waren, konnte man an einigen Passagen auch schön die Unterschiede im Grip beobachten.
Wenn es beim nächsten Event regnet, wäre dies für mich ein extra Grund zur PWS zu fahren, nur um mal die Reifen zu testen.

 

 


29.05.2025
Die Reiseplanung für den Sommer ist fast abgeschlossen. Je tiefer man in die Vorbereitungen einsteigt, um so mehr steigt die Vorfreude auf die Reise. Direkt im Anschluss der Adventure Southside, auf der wir zusammen mit BoXmanufaktur unseren Stand haben, geht es weiter gen Süden.
4-6 Wochen werden wir mit dem Defender in Italien unterwegs sein. Ligurien und der italienische Gebirgszug Apennin ist das Ziel der Offroad-Reise.
Dazu einsame Badestellen in klaren Bachläufen, geheimnisvolle Lost Places an aufgegebenen Bahnstrecken, die fast vergessen sind. Und natürlich freuen wir uns auf die kleinen Bars mit leckeren Espressi und traditioneller Pasta.
Und dann endlich wieder jeden Tag aktuelle Reisebilder. Ihr seid dabei, wir nehmen euch einfach virtuell mit.
Hier mal ein Vorschaubild:


28.05.2025
Nochmal zur Erinnerung:
Am Sonntag, den 1. Juni kann man zwischen 10 und 14 Uhr die Offroad-Teststrecke der PWS-Offroad 4×4 im Siegerland mit einem Ineos Grenadier befahren. Wahlweise allein oder mit Testfahrer und Instruktor. Sabine und ich sind ebenso vor Ort.

Wenn ihr uns sucht, findet ihr uns wahrscheinlich beim Bier- und Grillstand.
Um Fahrzeuge und Verköstigung zu planen, ist eine Anmeldung erforderlich. Einfach eine E-Mail mit Anzahl der Personen an info@pws-offroad.com


22.05.2025
So richtig Freunde sind der Benz und ich ja noch nicht, aber gestern hat er mich das erste Mal positiv überrascht:
Um mit unserem Wohnmobil auch mal schlechte Wege fahren zu können, ist etwas Geländtauglichkeit erforderlich. Die Basis dafür ist ein guter Böschungswinkel, geringes Fahrzeuggesamtgewicht, große Rädern und gute Verschränkung. Und vor allem darf die Aufbaulagerung die Verschränkung nicht behindern oder einschränken. Also simulierten wir einen etwas erhöhten Bordstein mit 85 cm Höhe und hebten ein Hinterrad mit einem Gabelstapler so weit an, bis ein weiteres Rad den Bodenkontakt verliert.

Zu meiner großen Überraschung hatten die Vorderräder noch vollen Bodenkontakt, als das zweite Hinterrad abhob und das Fahrerhaus stand gerade. Man sieht sehr schön, wie der Rahmen sich dabei verdreht. Und das Verdrehen fand völlig geräuschlos statt. Mache ich diesen Versuch mit unserem alten 12m18, knackt jede einzelne Niete im Hauptrahmen und es hört sich an wie ein U-Boot auf Tauchfahrt.

Langsam traue ich unserem neuen Wohnmobil doch zu, dass es auch schlechte Wege meistern kann.

 


06.05.2025
Das letzte alte Bild und dann ist die Reise in die Vergangenheit beendet. Das Bild ist weder spektakulär noch fotografisch gut, man hätte es vielleicht weg geworfen aber an dem Bild hängen Erinnerungen:

Wir probierten einen auf der Karte nicht verzeichneten Weg im Hohen Atlas, der sich mehr und mehr zum Eselspfad entwickelte. Es regnete und mit jedem Höhenmeter sank die angezeigte Temperatur auf dem Thermometer. Die Piste war glitschig, der Regen wechselte zu Schnee. Umdrehen war nicht so einfach möglich und an der Stelle, an der ich meinte es könnte klappen, klappte es nicht. Im Gegenteil wir hingen fest und jeder Bergeversuch führte weiter ins Verderben. Ein alter Mann kam zufällig auf einem Esel vorbeigeritten, konnte aber nicht helfen. Zu allem Übel platzte an einem scharfen Stein auch noch ein Reifen.
Es wurde dunkel, wir brachen die Aktion ab. Eine Standheizung hatten wir im Fahrzeug nicht, wir reisten damals noch pur, ohne Luxus.

Am späten Abend, für uns gefühlt nachts, klopfte es an der Tür.
Damals dachte man noch an Überfälle und ich griff zum Pfefferspray. Ich öffnete die Tür und der alten Mann stand barfuß, in Schuhen aus alten Autoreifen gefertigt, im kalten Schneeschlamm der Piste. Unter seinem Mantel hatte er eine Kanne heißen Tee, ein warmes, frisch gebackenes Brot und drei gekochte Eier.

Eine Verständigung war kaum möglich. Nur dass ich die Teekanne einfach neben der Piste abstellen soll, wenn wir weiter fahren. Er holt sie irgendwann ab. Und schon verschwand er im Dunkel der Nacht.
Euch einen guten Start in die Woche.


04.05.2025
Eigentlich wollte ich heute ein anderes Bild zeigen, aber beim Durchblättern der alten Bilder bin ich bei den Bildern der Dades- und Todrah-Schlucht hängen geblieben. Damals natürlich noch nicht asphaltiert. Selbst auf dem Weg von Tinerhir nach Tamtetouche führten kleine Fahrfehler zum Feststecken des Wohnmobils.

Alles hat seine zwei Seiten. Leider sind heute viele Strecken asphaltiert und die Ursprünglichkeit ist verloren gegangen, auf der anderen Seite ist das Leben der Bewohner leichter und moderner geworden.

 

 

 


03.05.2025
Reifenpannen gehören zum Offroad-Reisen dazu. Damals konnte ich keine Reifen selbst reparieren, sondern nur das Rad wechseln und dann beim nächsten „Reifendienst“ das Flicken vornehmen lassen.
Ich fuhr Schlauchlosreifen und hatte neue Schläuche dabei, die ich mir einziehen lassen wollte, weil damals die Fähigkeit Karkassen zu reparieren nicht vorhanden war.

Also im nächst größeren Ort zum „Vulkaniseur“.
Ich stehe dabei und verfolge das Vorgehen des Monteurs genau. Der Reifen wird von der Felge gehebelt und mein neuer Schlauch sogar im Wasserbecken auf Dichtheit geprüft, bevor er eingezogen wird.

Zurück in Deutschland beim Wechsel der Reifen bitte ich den Mitarbeiter vorsichtig zu sein, denn in dem Rad ist ein neuer Schlauch, den ich gerne wieder als Ersatzteil mitnehmen will.
Er demontiert den Reifen und hält mir einen mit Flicken übersäten uralten Schlauch entgegen.


02.05.2025
Vor zwei Jahren habe ich in Saudi Arabien einen Reisenden mit Van aus dem Sand gezogen und ihn mit einem coolen Spruch überrascht. Der Spruch war eigentlich ein Zitat und stammt aus 1992. Hier der Ursprung und der Spruch am Ende.

Über diese Strecke zwischen Algerien und Niger sind die 4×4 Fahrer früher einfach drübergebügelt. Ohne Allrad eine Strapaze. Schaufeln, Bleche legen, schaufeln, Bleche legen.
Und dann kommt aus der Ferne eine Rußwolke auf uns zu. Getöse, Staub. Der Truck stoppt neben uns und der Fahrer bietet an, uns gerade mal die zwei Kilometer durch die weiche Grütze zu ziehen.
Ich denke, der Fahrer hat sicher keine Zeit und beeile mich, den Gurt und Schäkel aus der Box zu holen und den Transit anzugurten.

Auf geht’s. Nach ein paar hundert Metern merke ich, die Hinterachse blockiert, weil ich im Stress vergessen hatte, die Handbremse zu lösen.
So blöd war man, zieht die Handbremse an, wenn der Karren im Sand feststeckt. Er könnte ja wegrollen. Booh.
Als wir auf festem Schotter stehen, entschuldige ich mich für meine Blödheit und er meint: „Mir ist das egal, ob du die Handbremse ziehst oder in welche Richtung du lenkst.“
Und meine Antwort auf die Frage des Vanlifer, ob er irgendetwas zu beachten hätte, wenn er vom Steyr gezogen wird war: „Du kannst machen was du willst. Du kannst auch die Handbremse anziehen oder irgendwohin lenken, ich ziehe dich hier raus.“

 

 


01.05.2025
Wie habt ihr vor 40 Jahren navigiert?

Wir hatten eine Landkarte und einen (Auto)Kompass. Dieser zeigte je nach Genauigkeit der Kompensation die Richtung auf etwa 10 Grad genau.
Allerdings waren wir damals hauptsächlich auf Pisten unterwegs und nutzten Spuren als Orientierung. Für Erg-Durchquerungen abseits der genutzten Spuren wie wir sie heute machen, fehlte uns damals das Wissen, der Mut und die Ausrüstung. Wir orientierten uns an den Büchern von Erika und Klaus Därr, die vom Prinzip die Grundlage unserer heutigen 4×4-Tourenbücher waren.
Aus dieser Zeit stammt Sabines Fähigkeit, auch heute noch die Richtung ohne Kompass auf etwa 20° genau zu zeigen.

Heute werden wir manchmal gefragt, was macht ihr, wenn euer Garmin unterwegs ausfallen sollte?

Man hat eigentlich immer die großen Auffanglinien im Kopf. Wo verlaufen Straßen, wo Pipelines, wo Stromleitungen. Das sind dann die Linien, die man irgendwie mit Kompass erreichen muss. Da kommt es nicht drauf an, genau an einem Punkt raus zu kommen, sondern irgendwo auf die Pipeline zu treffen, an der man dann entlang zur nächsten Pumpstation fährt und dort trifft man auf die Versorgungspiste, der man zur Asphaltstraße folgt.
Entscheidend ist, dass man genug Diesel dabei hat. Daher, bis heute, unsere relativ großen Tanks.


30.04.2025
Damals im Hohen Atlas. Imichil war nur über eine Piste zu erreichen. Strom gab es in Imichil noch nicht und im Winter war der Ort von der Außenwelt abgeschnitten. Im Frühjahr waren die zahlreichen Fluss- oder Bachdurchfahrten ohne 4×4 anspruchsvoll.
Motorisierten Individualverkehr mit Pkw und Mofas gab es nicht. Die lokale Bevölkerung nutzte Esel oder fuhr auf alten Bedford-Lkw mit.


29.04.2025
1992 auf dem Weg nach Tamanrasset. Unser Ford Transit hatte kein Allrad, wir haben geschaufelt wie die Blöden, Bleche geschleppt und schnell den Effekt des gesenkten Reifendrucks gelernt.
Klar, ohne Allrad geht im Sand nicht wirklich viel, aber wir waren unterwegs. Es zählte nur das Abenteuer.
Das Bild ist übrigens auf der Asphaltstraße zwischen In Salah und der Arak-Schlucht entstanden. Schaufelt man etwa 1m tief, stößt man auf die neue Asphaltdecke.


28.04.2025
Ich starte diese Woche mal eine „Special-Week“. Jeden Tag ein historisches Reisebild.
Denke nie, du seist der Erste der dort fährt – Pistenkuh fuhr dort vor 34 Jahren.
Damals auf dem Mont Pasubio.


25.04.2025
Wieder mal auf der Autobahn, ab nach Holland, mit Maurik Kaffee trinken und die neuen Fenster für Pistenkuh 3.0 abholen.
Warum Outbound? Dazu schreibe ich mal was am Wochenende.


23.04.2025
Ostern bei der Familie. Die Enkel meinen, ich bräuchte einen zeitgemäßen Style und können dank ihrer zu Weihnachten geschenkten Frisierausstattung dies auch gleich umsetzen.
Ich hätte gerne einen violetten Kuhschwanz und so machen sich die künftigen Starfriseure ans Werk.
Wie schön, wenn man Enkel hat, die dem Opa ein skurril-cooles Aussehen als Ostergeschenk verpassen.
Vielleicht wird der „lila Kuhschwanz“ die Frisur des Jahres 2025.


20.04.2025
Und gerade beim Spaziergang in der Morgensonne auch ein richtiges Osternest gefunden. Euch allen ein frohes Fest.


17.04.2025
Jetzt geht es an die Box, erstmal an die Festlegung der Rahmenbedingungen, der Bau beginnt in ein paar Wochen.
Ich habe inzwischen einen recht guten Draht zu Hajo und Andreas, den Chefs von Boxmanufaktur und habe sie gebeten, mich während der Bauphase regelmäßig mit Bildern zu versorgen, so dass man hier live dabei sein kann. Also: Ihr seid dabei.
Es gibt ein paar Ideen von mir, die sagen wir mal „unüblich“ sind und sowohl für den Konstrukteur als auch für unseren Zeitplan eine Herausforderung darstellen. Jetzt muss Hajo, der Chef, entscheiden, ob die Idee überhaupt machbar ist.
Verraten will ich die Idee nur, wenn sie auch gebaut wird. Doch während der Vorabkonstruktion zeigt sich, dass die Idee eine Kette von weiteren „Detailproblemen“ aufwirft, für die Lösungen gefunden werden müssen.
Also, wenn das so umgesetzt wird, (entscheidet sich wahrscheinlich in den nächsten 14 Tagen) bleibt es hier spannend.
Auf dem Foto seht ihr Ansgar, ein Konstrukteur von @boxmanufaktur, der Spaß an der Herausforderung hat.


08.04.2025
Da steht er in violett. Die Farbe wird sich beim Trocknen noch ändern. Auf dem Foto sieht er brombeerfarben und glänzend aus. Der Lack ist aber mehr blau und matt.

Kurz für die, die schreiben es sei Pfusch, ohne irgendwelche Infos zu haben:
Eigentlich rolle ich meine Autos selbst. Doch bei diesem Projekt fehlt mir die Zeit und daher war meine Vorgabe: Einfach Farbe drauf. Abkleben oder abschrauben? Egal, der schnellste Weg.

Vorgabe war: Das Fahrzeug muss aus einem Meter Entfernung violett aussehen, ohne das man rot erkennt. Kosten für Lackierung minimieren wo es nur geht.
Wir stecken das Geld nicht in Optik, sondern in Technik.

Also: Bevor man dem Lackierer irgendetwas anlastet, sollte man doch die Auftragsbedingungen kennen. Aber egal, ist halt Facebook, viel Meinung wenig Ahnung.

(Ürsprünglich war die Vorgabe: Es soll aussehen wie selbst gerollt. Da hat sich der Lackierer aber geweigert. Abkleben statt abschrauben war der Kompromiss, den der Lackierer so eben noch aufgrund des Kostendrucks mitgemacht hat.)


07.04.2025
Der Montagmorgen startet vielversprechend.
Er ist schon mal weiß.
Euch einen ebenso guten Start in die Woche.
Zum Thema „Farbe“ gibt es eine längere Story, die schreibe ich mal, wenn etwas mehr Zeit ist. Heute geht es auf die Autobahn in die Niederlande.
Und wieder einmal ein großen Dank an das Team von Fahrzeugbau Wiese für die ständige Versorgung mit Bildern.


02.04.2025
Das war das letzte Bild, bevor wir den lila Defender zu Freunden brachten, in deren Garage er seinen Winterschlaf verbrachte.
Gestern ist er aufgewacht und heute über die A-45 ins Siegerland gerannt. Er ist sehr aktiv, hat ordentlich Hunger und würde sich am liebsten Tag und Nacht bewegen. Nicht auf Autobahnen, sondern lieber im Wald über Stock und Stein und auf Wiesen über Gräben und Bächlein springen. Wie er sich freut!


23.02.2025
Langsam geht es nach Norden. Wir sind heute in Frankreich angekommen.
Morgens 2 Stunden fahren, nachmittags am Offroad-Türkei-Buch arbeiten. Natürlich arbeiten wir Samstag und Sonntag durch.
Hier mal ein Streckenbild, als Vorfreude auf das, was euch in der Türkei erwartet.
Ein Großteil der Strecken in der Türkei ist mit LKW und (bei Trockenheit) ohne Allrad zu befahren.


20.03.2025
Was macht die Pistenkuh 3.0?
Die Tanks waren montiert und alle Anbauteile (Konsolen etc.) sind jetzt in der Lackiererei. Ebenso sind die Druckluftkessel durch solche aus Aluminium ersetzt und in den Rahmen verlegt worden. Auch hier wird jetzt alles demontiert und lackiert.


11.03.2025
Mal ein Update, was wir so machen:
Wir stehen auf einem unserer Lieblingsplätze in Südspanien und schreiben am Offroad-Türkei-Tourenbuch. Der geplante Erscheinungstermin Anfang April wird nicht klappen. Wir legen mal 14 Tage drauf und auch das wird knapp. Wer aber Anfang April los will, für den finden wir eine Lösung, sodass er die Tracks und eine Kurzbeschreibung der Pisten zur Verfügung hat.
Hier das Foto von unserem derzeitigen Wohnort.


04.03.2025
Wir sind in Spanien. Und wieder auf sandigen Pisten unterwegs, diesmal im Pinienwald auf der Suche nach einem Platz für ein paar Tage. Und das Schöne: Der Vorrat ist aufgefüllt mit Wein und Schweinelendchen.


28.02.2025
Wir sind im Norden Marokkos. Der Scheibenwischer kam heute nach viereinhalb Monaten erstmals wieder zum Einsatz. Morgen geht es auf die Fähre nach Algeciras.
Die letzte Nacht verbringen wir (wie auf jeder Marokkoreise) in einem Waldstück bei Larache. Der Boden des Waldes ist so sandig und weich, dass man Allrad braucht, um einige Kilometer hinein zu fahren. Allrad erforderlich heißt: Total ruhig und einsam.


27.02.2025
Und dann gab es heute endlich mal einen Ortswechsel. Aus dem Sand der Sahara in die Zedernwälder bei Azrou. Wir stehen auf unserer Lichtung im Wald und sind etwas überrascht, dass sich im Schatten der Bäume noch Schneereste halten konnten.


Pistenkuh 3.0
Heute ist das neue Fahrwerk geliefert worden. Erstmal nur die Parabelfedern, die Stoßdämpfer sind noch in der Produktion und werden nach Kundenwunsch gefertigt. Nächste Woche soll der Einbau in den Benz erfolgen.


26.02.2025
Pistenkuh 3.0:
Heute wurden mal die neuen Räder anprobiert. An der Vorderachse werden die Arbeiten etwas umfangreicher, weil die großen 365/85r20 nicht so einfach in die Radkästen passen. Aber in den nächsten Tagen wird das neue Fahrwerk geliefert, was dann die endgültigen Umbaumaßnahmen vorgibt.


25.02.2025
Heute wurde der Feuerwehraufbau vom Fahrgestell gehoben. Es geht in großen Schritten voran. Ich freue mich.
(Ich habe die Mitarbeiter auf dem Bild unkenntlich gemacht, um deren Persönlichkeitsrechte zu wahren).


24.02.2025
Kalenderwoche 09:
Der Benz 1124, die Pistenkuh 3.0, rollt pünktlich zum Schichtbeginn in die Fahrzeughalle. Das Team des Sonderfahrzeugbaus macht sich an die Arbeit, den Feuerwehraufbau zu demontieren.
Es geht los. Wenn der Aufbau entfernt ist, kann man Fahrzeugrahmen und andere Baugruppen genauer inspizieren und das weitere Vorgehen abstimmen.


21.02.2025
Wir stehen jetzt genau eine Woche in den Dünen und heute morgen werden wir erstmals entdeckt.


18.02.2025
Kamela, unser mitreisendes Haustier (kein Hund, sondern ein Dromedar) freut sich jeden Morgen beim Blick aus dem Bett auf die Dünen.
Wir sind für ein paar Tage in einen abgelegenen, kleinen Erg gefahren.


13.02.2025
Mal die Bilder von gestern Abend von der Speicherkarte angesehen. So richtig zufrieden bin ich mit meinem Mondaufgang nicht, aber in 4 Wochen gibt es die nächste Chance. Dann aber schon in Spanien.


12.02.2025
„Knast, Puff und Rebellen“ war 2005 unser erstes veröffentlichte Buch (Büchlein). 20 Jahre später werden wir immer noch nach Restexemplaren gefragt. Doch die sind zum Glück nicht vorhanden.
In den letzten Tagen habe ich das Buch mit ein paar Bildern und Karten ergänzt und in einer Neuauflage nochmals drucken lassen.
Heute ist es aus der Druckerei geliefert worden.
156 Seiten, Schwarz/weiß, 7,90 €
https://pistenkuh.de/shop/knast-puff-und-rebellen/


06.02.2025
Heute ist das 4×4-Tourenbuch „Marokko“ in unserem Lager angekommen.
Morgen werden die ersten Exemplare schon bei euch eintreffen.

Bestellen kann man hier: https://pistenkuh.de/shop/gps-offroad-tourenbuch-marokko-6aufl/


05.02.2025
Unser kleines spontanes „Pistenkuh-Treffen“ in Zagora ist vorbei. Sabine und mir hat es gefallen und Spaß gemacht. Obwohl wir es nur bei Facebook und nur 4 Tage vorher angekündigt hatten, waren 21 Fahrzeuge da. Mehr als von uns erwartet.
Ich denke, wir werden das im nächsten Jahr irgendwo auf der Welt wiederholen.
Nochmals ein großes Dankeschön für euer Kommen.
Lieben Gruß aus dem Süden Marokkos.


31.01.2025
Der gestrige, staubige Wind hat sich gelegt, die Fernsicht kehrt zurück. Zagora ist unser Ziel in den nächsten Tagen. Montag findet ein spontanes „Pistenkuh-Treffen“ statt. Etwa 15 Reisefahrzeuge haben sich bisher (unverbindlich) angemeldet.
Wir freuen uns schon. Aber euch jetzt erst mal ein schönes Wochenende.


29.01.2025
Gestern und heute mal wieder in Zagora. Obligatorisch ist ein kurzer Stop in der Werkstatt von Abdoul zum Tee trinken. Abdoul und sein Team haben viel zu tun, daher sind wir nach dem Tee auch schnell wieder on the road.


25.01.2025
Eine kleine Geschichte am Rande.
Wenn wir in Zagora sind, kaufen wir eigentlich immer beim selben Metzger. Inzwischen ist es ein Ritual, dass er erstmal für uns Tee kocht, bevor er das Gulasch schneidet und die Kuh durch den Wolf dreht. Als ich ihn fragte, ob er auch schon mal Touristen vor seinem Laden fotografiert hätte oder ob nur Touristen ihn fotografieren wollen, war er von der Frage überrascht. Er hat noch nie Touristen fotografiert. Also reiche ich ihm meine Kamera und er macht das erste Touri-Bild. Fokussieren klappt noch nicht so ganz, aber für sein erstes Bild, kann er sehr zufrieden sein.

 


24.01.2025
Ich denke, wir bleiben das Wochenende hier. Das Wetter ist gut, die Aussicht vor unserem Offroad-Tiny-Haus ganz okay, also gibt es jetzt erstmal einen Kaffee auf dem Balkon. Und gleich wird Rosinen-Kringekuchen (Kringel ohne „L“) gebacken. Ich freue mich schon auf den Duft, der gleich im Auto liegt.
Euch ein schönes erholsames Wochenende. Genießt es.


20.02.2025
Ortswechsel, heute verlegen wir unser Tiny-House an einen Platz, der uns freie Sicht bis zum Horizont bietet. Unser Camp werden wir bei den Akazien links im Bild errichten. Viel gibt die Schotter-Landschaft nicht her, nicht einmal Nomaden sind mit ihren Herden hier, aber genau das ist es, was wir mögen.


17.01.2025
Ein kleines Tal ist unser Ziel in der Nähe von Zagora. In der Furt biegen wir rechts ab, zwei kleine Kurven im Bachbett und wir stehen auf unserem Platz unter Palmen.
Allradantrieb erleichtert das Erreichen von versteckten, „wilden“ Campplätzen ungemein.
Euch ein schönes Wochenende, wo immer ihr auf dieser Welt gerade seid.
PS.: Ich bedanke mich für die folgenden Belehrungen, nicht im Bachbett zu campen, schon mal im Voraus. Danke.


14.01.2025
Gestern war Vollmond, aber unser Nachtplatz als Foto-Location nicht so gut gewählt. Daher hier mal ein Foto, das ein paar Monde zurück liegt und im Erg Zaher fotografiert wurde.


12.01.2025
Schroffe Wüstengebirge in der aufgehenden Sonne. Die Schatten faszinieren mich heute Morgen mehr als was warme Licht.
Reisen in Wüsten macht nicht nur Spaß, sondern gibt ein Gefühl von Freude und Zufriedenheit, schon mit dem Beginn der ersten Stunde.
Euch einen schönen Sonnentag.


09.01.2025
Marokko, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2025. Dies sind die Abenteuer der Pistenkuh, die mit ihrer 2 Mann starken Besatzung 21 Jahre lang unterwegs ist, um unbekannte Gebiete zu erforschen, ausgestorbenes Leben und vergangene Zivilisationen.
Viele tausend Kilometer von Deutschland entfernt dringt das Wüstenschiff in Landschaften vor, die nie ein Wilnsdorfer zuvor gesehen hat.
WÜSTENSCHIFF PISTENKUH
Bei wem habe ich diese Zeilen geklaut? Ist einfach, oder?


08.01.2025
Das sind die Momente, bei denen man sich beim Fotografieren wünscht, die Zeit bliebe stehen und man bliebe hier für immer.
Und auch wenn die ersten Menschen vor Millionen von Jahren diesen Ausblick so hatten, verändert sich die Landschaft doch stündlich. Wir haben keine Millionen von Jahren, aber die Stunde, die vor uns liegt. Nutzen wir die Möglichkeiten, die sie uns bietet.


07.01.2025
Sabine hat Kuchen gebacken und warm, fast direkt aus dem Ofen, schmeckt er besonders gut. Dazu die warme Morgensonne auf unserer Terrasse.


06.01.2025
Wir kommen in dieser Gegend einfach nicht vorwärts. Heute nur 8 Kilometer, schon stehen wir und kochen erstmal Kaffee. Während dem das Wasser erhitzt, ist die Entscheidung getroffen: „Wir bleiben heute hier. Vielleicht auch bis übermorgen.“
Ich schreibe mal dazu, dass ich hier arbeite.
Ach Quatsch, ich genieße und liebe jede Stunde in dieser Landschaft.
Euch einen schönen Feierabend.


05.01.2025
Heute ist nicht viel geschehen. Wir sind einfach hier im Gebirge geblieben und haben an unseren Büchern (Marokko, Türkei und Pickup-Camper) gearbeitet. Um euch wenigstens noch ein Bild zu zeigen, mal ein Schnappschuss vom Sonnenuntergang. Wir genießen ihn mit einem Sundowner, bestehend aus Gin, Tonic und frisch gepresstem O-Saft.
Euch einen schönen Abend.


03.01.2025
Der folgende Text habe ich zu dem Bild in Anspielung auf Kommentare des finanziellen Neides, auf einer anderen Plattform kommentiert:

Während Menschen sich 4000 km entfernt Sorgen machen, ob mit ihrem Steuergeld eventuell uns geholfen werden muss, fragen sich andere, wie wir unser Leben in 30 Jahren finanzieren.
Manchmal denke ich, wie ticken Menschen, die beim Anblick eines Bildes, auf dem nichts abgebildet ist, was man kaufen könnte, sofort an Geld denken.
Ist mir aber eigentlich egal, wir sind froh, dass diese Denkweise 4000 km weit weg ist. Wir genießen die Einsamkeit.
Morgen geht es in die Berge. Euch ein tolles Wochenende.


02.01.2025
Windstill, nicht die kleinste Welle stört den See. Unser Jahr beginnt mit Sonnenschein und Ruhe.
Und die Weisheit des Tages, die einem so einfällt, wenn man auf den See schaut: Nichtstun ist besser als mit viel Mühe nichts schaffen. Euch einen schönen Abend.

This page has 6 comments

  1. Kerstin Strunz

    Liebe Sabine, lieber Burkhard,

    es freut mich ganz riesig dass euch der Weg über Social eingefallen ist, da kann ich öfter den „Geruch der großen weiten Welt“ genießen.
    Ich bin Jahrgang 1967 und lebe seit meiner Geburt im wunderschönen Elbflorenz und bin auch eine der Vertreterinnen die außer WhatsUp von dem ganzen „neumodischen Kram“ nichts wissen will. Ich schreibe tatsächlich noch analoge Urlaubskarten und zum Jahresende einen Stimmungsbericht des vergangenen Jahres.
    Ich wünsche euch für das neue Jahr 2022 weiterhin so tolle Touren, Optimismus und besonders viel Gesundheit. Schön, dass es euch gibt.
    Vielleicht interessiert euch der Film eines jungen Paares. Wir konnten die beiden vor Jahren bei der Premiere des Filmes in einem Kino kennenlernen- auch sehr inspirierend.
    https://herrlehmanns-weltreise.de/

    Euch alles Liebe, Kerstin

    • Matthias

      …dem ist nichts hinzuzufügen. Trifft auch meine Meinung…und tolle Idee mit der Seite!
      Den Neujahrswünschen schließe ich mich natürlich an!

      Eine Namensidee hätte ich auch: “nothing-else”

      Viele Grüße!

      Matthias

  2. Hauke

    Hallo ihr lieben Weltenbummler,
    vielen Dank für die Neuerung mit den aktuellen Fotos hier. Das gefällt mir sehr gut. Hier oben windet und regnet es die ganze Zeit, da fällt es mit einem Foto von Euch doch deutlich leichter sich das normale Leben jenseits dieser Tristesse vorzustellen. Ich wünsche Euch weiterhin eine schöne Tour durch Marokko und alles Gute für das kommende Jahr.
    Ihr habt nach einem Namen für diese Seite gefragt. Spontan fällt mir da „neu“, „jetzt“, „aktuell“ oder halt auf Englisch ein.
    Viele Grüße, Hauke

  3. wallbaum

    HALLO IHR LIEBEN MAROKKO REISENDEN
    HERZLICHEN DANK FUER DIE SCHOENEN AUFNAHMEN
    FRAGE:IN WELCHER GEGEND (SEITENTAL)WURDEN DIE AUFNAHMEN VOM 9.1UND 11.1.22 GEMACHT
    ES GRUESST EUCH HERZLICH
    HORST WALLBAUM

    • Pistenkuh.de

      Im Jebl Sahro nordwestlich von Alnif.
      In unserem Marokko-Tourenbuch die Strecke ATA.

  4. WALLBAUM HORST

    HALLO IHR LIEBEN
    HERZLICHEN DANK,IN EUREM BUCH- OFF ROAD MAROKKO- IST ALLES GENAU BESCHRIEBEN.
    ICH KANN ES NUR JEDEM EMPFEHLEN ,DER IN MAROKKO PISTEN BEFAHREN WILL.
    HERZLICHE GRUESSE HORST WALLBAUM

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